Jugendliche können sich zu ihren Anliegen äußern – Finanzmittel in Haushalt eingestellt

Stadt Uhingen entwickelt professionelles Konzept für Jugendbeteiligung

Die Stadt Uhingen will seine Jugendarbeit professionell aufstellen und hat sich deshalb mit Experten aus der Wissenschaft und Praxis in Uhingen zusammengetan, um in einem ersten Schritt über eine erfolgversprechende Strategie und eine zielgerichtete Umsetzung zu beraten.

Im Februar 2021 ist ein weiteres Expertentreffen geplant und danach  steht der direkte Kontakt und Austausch mit den Zielgruppen auf dem Programm. Pandemiebedingt kann zum heutigen Zeitpunkt allerdings nicht mit Bestimmtheit festgelegt werden, ob dieser Austausch persönlich über Veranstaltungen oder aufgrund der Schutzmaßnahmen zunächst via Online-Abfrage erfolgen wird.    
Bürgermeister Matthias Wittlinger: „Ich möchte an dieser Stelle zwei Botschaften an die Bürgerschaft und an die Jugendlichen senden. Stadt und Gemeinderat legen Wert auf einen guten und erfolgreichen Start des Projektes. Aus diesem Grund sind Mittel im nächsten Haushalt für dieses wichtige Projekt eingestellt worden. Und deshalb informieren wir uns auch im Vorfeld sehr gründlich und holen uns jede Menge Expertenwissen in die Stadtverwaltung.
Genauso wichtig ist mir aber auch das Signal an die Jugendlichen aus und um Uhingen. Wir legen uns trotz dieser Vorbereitung thematisch und inhaltlich nicht fest, sondern sind offen für die Rückmeldungen und Anregungen der Jugendlichen. Wir planen pandemieabhängig einen Austausch mit den Jugendlichen im kommenden Jahr und wollen zunächst hören, wie bei anderen Bürgerbeteiligungen üblich, wo die Jugendlichen der Schuh drückt, welche Wünsche, Kritik, Vorschläge und kreative Ideen es gibt. Dann sollen im engen Austausch miteinander die nächsten Schritte koordiniert und unternommen werden. Der Gemeinderat ist von Beginn an in das Projekt integriert und wird es eng begleiten.“
Die Auftaktveranstaltung zu diesem zukunftsweisenden Projekt fand Ende November statt. Neben Bürgermeister und Hauptamtsleiter nahmen Vertreter des Arbeitskreises Kinder und Jugendliche in Uhingen sowie Vertreter des Jugendbeteiligungsprojekts JAMP des Landkreises Göppingen, die Verantwortlichen für die Uhinger Jugendarbeit von SOS Kinderdorf Göppingen und die Profis für die Schulsozialarbeit an der Haldenberg-Realschule und der Hieberschule teil.
Die Stadt setzt konzeptionell auf das Projekt JAMP des Kreisjugendrings Göppingen, das auch in verschiedenen Nachbargemeinden umgesetzt wird. Ziel sei, den Bedarf vor Ort passgenau wahrzunehmen und entsprechende Lösungen zu entwickeln.
Eine wichtige Fragestellung bei der Auftaktveranstaltung war die Definition der Reichweite der anstehenden Abfrage. Inwieweit sollten auch Jugendliche, die nicht aus Uhingen stammen in die Jugendbeteiligung einbezogen werden? Wie sollen die Ortsteile Nassachtal, Holzhausen und Sparwiesen berücksichtigt werden.
Sämtliche Teilnehmer plädierten dafür auch die Jugendlichen aus den umliegenden Gemeinden miteinzubeziehen, da Sozialraum und Wohnort nicht immer übereinstimmen würden und man so auch mit Klassen und Jugendlichen auf der Straße arbeiten könne, die aus den umliegenden Orten stammten. Der Gemeinderat müsste dieser Ausweitung der Reichweite allerdings noch zustimmen.

Informationsbroschüre

Plakat "Landesschau Mobil zu Gast in Uhingen"

Bürgermeister-Sprechstunde

Für alle Bürgerinnen und Bürger aus Uhingen und den Stadtteilen findet in der Regel alle zwei Monate Samstagmorgens eine Bürgermeister-Sprechstunde statt.
Hier können Sie Ihre Anliegen, Anregungen und Ideen äußern.
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