Regelbetrieb in Uhinger Kindergärten ab 29. Juni 20

„Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ ist die Herausforderung bei der vorgesehenen landesweiten Öffnung der Kindergärten nach dem 29. Juni.

Die schrittweise Umsetzung der Lockerungen begann vor Wochen in vielen Bereichen der Stadtverwaltung unter anderem mit der Öffnung der Bücherei oder des Rathauses. „Inzwischen können wir mit den Reglements der Corona-Verordnung gut umgehen und die Bürgerschaft bestmöglich schützen“, betont Bürgermeister Matthias Wittlinger.
 
Dieser Erfahrungsschatz hilft der Stadtverwaltung Uhingen, wenn es um die bevorstehende Rückkehr der zehn städtischen Kindergärten in den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen geht. „Unsere Kindertageseinrichtungen haben sich umsichtig vorbereitet und für die komplexen Anforderungen der Corona-Verordnung praktische Lösungen gefunden“, sagt Hauptamtsleiter Markus Malcher.
 
Oberste Priorität hat dabei weiterhin der Schutz der Gesundheit. Daher muss auch in den nächsten Monaten ein Sicherheitsreglement eingehalten werden. Eltern dürfen deshalb ihre Kinder nicht in die Räumlichkeiten der jeweiligen Einrichtung begleiten. Sie können die Kinder an der Eingangstür dem Kindergartenpersonal übergeben und sie dort auch wieder abholen.
Die Eingewöhnungszeit von Kindern, die in der Einrichtung neu aufgenommen werden, wird von Kindergarten zu Kindergarten individuell geregelt.
 
Die Kinder und das gesamte Personal sind angehalten eine Durchmischung der Gruppen im Gebäude zu verhindern. Damit kann bestenfalls vermieden werden, dass im Falle einer Covid-19 Infektion der gesamte Kindergarten geschlossen werden muss.
Das Personal in den Gruppen hat auf den Sicherheitsabstand von 1,5 Metern zu anderen Kindergartengruppen zu achten. Innerhalb einer Gruppe gibt es keinen Mindestabstand zwischen Kindern und dem Personal.
Im Außenbereich werden sich die Gruppen getrennt aufhalten. Die Essenszeiten werden so koordiniert, dass sich Gruppen nicht vermischen können.
Für die Sicherheit im Kindergartenbetrieb ist es wesentlich, dass sich ausschließlich gesunde Kinder ohne Anzeichen von Symptomen wie Fieber, Husten oder Störung des Geruchs- und Geschmackssinns in der Einrichtung aufhalten. Hier sind die Eltern in der Verantwortung. Ebenso müssen das Personal sowie die Eltern, die die Kinder in die Kindertagesstätte bringen, gesund sein. Eine entsprechende schriftliche Erklärung ist vom Land Baden-Württemberg vorgeschrieben und muss von den Eltern abgeben werden.
 
Grundsätzlich hat jede Einrichtung auf Grundlage der Schutzhinweise eine Hygienekonzeption erstellt. Fester pädagogischer Bestandteil der Arbeit ist die spielerische und altersgerechte Unterweisung der Kinder in die Grundregeln der Hygieneregeln und den achtsamen Umgang miteinander.
 
Der Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen, wie er nun ab dem 29. Juni umgesetzt werden soll, gilt laut Verordnung für dieses und das nächste Kindergartenjahr. Die Öffnungszeiten der Einrichtungen werden sich unter Umständen leicht verändern, werden aber verlässlich sein.
 
Die Eltern werden über die individuellen Gegebenheiten in den Kindergärten von den Kindergartenleitungen informiert.

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