Pressemitteilungen

Sicher zur Schule / Zum Beginn des neuen Schuljahr im Land gibt die Polizei wieder Tipps.

Denn bald werden wieder viele Schüler auf dem Weg zur Schule und nach Hause sein. Zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Bus. Die Autofahrer müssen also gerade jetzt besondere Rücksicht gegenüber den unerfahreneren jungen Verkehrsteilnehmer nehmen.
Im Jahr 2018 registrierte die Polizei in Baden-Württemberg 470 Verkehrsunfälle auf dem Schulweg. Dabei wurden 79 Kinder und Jugendliche schwer und 393 leicht verletzt.
Die Polizei führt zu Schulbeginn verstärkt Kontrollen durch. Neben Geschwindigkeitsmessungen an Schulwegen und den Überwachungen, ob Kinder angegurtet sind, liegt ein Augenmerk auf der Ausrüstung und Beleuchtung der Fahrräder. Denn zu einem verkehrssicheren Rad gehört auch ein funktionierendes Licht. Gerade jetzt, wo die Tage wieder kürzer werden. Wer in Kauf nimmt, bei Dunkelheit zu spät erkannt zu werden, riskiert sein Leben. Wie das Fahrrad richtig ausgerüstete ist, darüber informieren die Polizei und ihre Sicherheitspartner unter www.gib-acht-im-verkehr.de. Um im Falle eines Unfalls die Folgen zu minimieren appelliert die Polizei an die Eltern, ihre Kinder zum Tragen eines lebensrettenden Fahrradhelmes zu motivieren.
Eine besondere Gefahr auf der Straße besteht darin, wenn der Sichtkontakt zwischen Autofahrern und den Schülern eingeschränkt wird. Oft bringen so genannte „Elterntaxis“ ihre Sprösslinge direkt bis zur Schule. Und sie halten dort, wo es gerade zur Sicherheit der Kinder nicht erlaubt ist. Die Polizei wird daher besonders zum Schuljahresbeginn auf das Halten und Parken vor Schulen achten. Sie bittet die Autofahrer die Sicherheit Ihrer Kinder nicht der Bequemlichkeit zu opfern.
Auch die Ablenkung durch Mobiltelefone kann auf dem Schulweg zur Gefahr werden. Sowohl für Autofahrer, als auch für Fußgänger wird dann der Blick aufs Smartphone zu einem „Blindflug“. Mit dem Blick aufs Telefon wird das Umfeld ausgeblendet, was fatale Folgen haben kann. Die Polizei wird daher zum Schulbeginn Augenmerk auch auf die Ablenkung im Straßenverkehr richten. Auf Fahrer und Fußgänger.
Tipps der Polizei für einen sicheren Schulweg:
Eltern sollen gemeinsam mit ihren Kindern bereits vor dem ersten Schultag den gesamten Schulweg gehen. Achten Sie dabei auf markante Stellen wie Ampeln, Kreuzungen oder Zebrastreifen. Am besten üben Sie den Schulweg an einem normalen Werktag unter realistischen Bedingungen. Informieren Sie sich in der Schule oder im Rathaus ihrer Heimatgemeinde über einen Schulwegplan mit empfohlenen Schulwegen. Darin werden Problem- und Gefahrenstellen aufgezeigt und Möglichkeiten, diese zu umgehen.
 
Helle Kleidung und Reflektoren machen die Kinder gerade in der dunklen Jahreszeit besser erkennbar.
 
Erwachsene, die sich selber an die Verkehrsregeln halten und zum Beispiel nur bei Grün über die Straße gehen, tragen wesentlich zur Verkehrserziehung der Neulinge im Straßenverkehr bei. Zeigen Sie ihren Kindern, dass manchmal längere Wartezeiten in Kauf genommen werden müssen um die Straße sicher zu überqueren. Und dass das nicht schlimm ist. Auch ist es wichtig, dass Kinder aufmerksam nach links, nach rechts und wieder nach links schauen bevor sie eine Straße überqueren.
 
Sichern Sie ihr Kind richtig, wenn Sie es im Auto zur Schule fahren. Dazu gehört, dass der richtige Kindersitz verwendet und der Sicherheitsgurt angelegt ist. Ein Kindersitz ist bis zum vollendeten 12. Lebensjahr, wenn Kinder kleiner als 1,50 m sind, ein Muss. Unterschätzen Sie nicht die Gefahren und Kräfte bei einem Zusammenstoß. Bei einem Aufprall mit Tempo 50 "wiegt" jeder Insasse kurzzeitig das 30-fache seines Körpergewichts. Ein etwa 30 kg schweres Kind wird ungesichert zum "Geschoss" von bis zu 900 Kilogramm! Ein Aufprall mit 15 km/h kann für Kinder bereits tödlich sein. Ohne Kindersitz entspricht ein Aufprall mit 50 km/h einem Sturz aus dem 3. Stock auf Beton.
 
Wildes Parken und Halten vor der Schule durch "Elterntaxis" versperrt sowohl Autofahrern die Sicht auf Kinder als auch den Kindern die Sicht auf fahrende Autos. Parken Sie nicht auf Geh- oder Radwegen und beachten Sie Halteverbote. Lassen Sie ihr Kind an vorgesehenen Parkbuchten zum Gehweg hin aus- und einsteigen.
 
Den Weg zur Schule sollten die Kinder mit einem Fahrrad erst nach bestandener Radfahrausbildung antreten. Die Polizei empfiehlt dringend, einen Fahrradhelm aufzusetzen. Das Rad sollte verkehrssicher ausgestattetet sein. Dazu gehören neben der Beleuchtung auch Schutzbleche, eine Klingel und funktionsfähige Bremsen. Viele Kinder beherrschen zwar das Fahrrad auch ohne Radausbildung, allerdings fehlt es ihnen am notwendigen Gefahrenbewusstsein.
 
Schubsen, raufen, drängeln ist an der Bushaltestelle tabu. Wichtig ist, dass die Kinder einen Abstand zum Fahrbahnrand und dem heranfahrenden Bus einhalten. Nach dem Aussteigen soll die Fahrbahn erst dann überquert werden, wenn der Bus die Haltestelle wieder verlassen hat. Gleiches gilt auch beim Aussteigen aus dem Auto.
 
Auch Autofahrer müssen an Bushaltestellen besonders vorsichtig sein, wenn dort Kinder warten beziehungsweise ein- oder aussteigen. Hier schreibt die Straßenverkehrsordnung langsames und bremsbereites Fahren vor. Beim Annähern des Busses an die Haltestelle mit Warnblinklicht darf nicht überholt werden. Wenn der Bus mit Warnblinklicht an der Haltestelle steht, darf maximal mit Schrittgeschwindigkeit (in beiden Fahrtrichtungen) vorbeigefahren werden.
Weitere Informationen und Tipps zum sicheren Schulweg finden Sie im Internet unter:
www.gib-acht-im-verkehr.de
www.schuetze-dein-bestes.de

Bauamt kontrolliert die Baustelle Kunstrasenplatz engmaschig

Elastikschicht unter dem Kunstrasen ist ungefährlich, langlebig und durch die Verwendung von Recyclingmaterial auch ökologisch sinnvoll
 
Die Unabhängigen Bürger Uhingens (UBU) haben die Baustelle des Kunstrasenplatzes in Uhingen in Augenschein genommen und ihre Beobachtungen unter anderem an die Stadtverwaltung Uhingen und verschiedene Medien versandt. Die Stadt Uhingen nimmt dazu folgendermaßen Stellung.
 
1. Die Elastikschicht im Aufbau eines Kunstrasenplatzes hat mit dem Füllmaterial und der Diskussion über Mikroplastik nichts zu tun. Unabhängig davon, ob Kunststoffgranulat, Sand, Kork oder gar keine Füllung für den Kunstrasenplatz eingesetzt wird, bleibt der Unterbau mit der Elastikschicht gleich.
 
2. Elastikschichten werden regelmäßig unter Kunstrasenplätzen verbaut. Sämtliche Tartanflächen, Fallschutzplatten oder die Einfassungen von sämtlichen Spielplätzen in Uhingen wurden mit diesem Material verbaut.
 
3. Zur Herstellung der Elastikschichten wird Recyclingmaterial aus Altreifen verwendet. Die Herstellung der Elastikschichten unterliegt einem Gütenachweis nach RAL-GZ 944/2, der DIN-EN 15330-1, der DIN 18035-7 und der geforderten Umweltverträglichkeit nach dem Prüfbericht. Die hohe Qualität und der Werkstoff Altreifen als Wertstoff (Recyclingmaterial, Verbesserung der CO2-Bilanz) zu sehen, führt zu diesen Lösungen. Diese RAL-Gütesiegel geben dem Altgummi einen neuen Lebenszyklus.
 
4. Der Einbau stellt für die Umwelt keine zusätzliche Belastung dar, da das Material gebunden wird und nicht in das Abwasser oder das Umfeld gelangen kann. Das Verfahren ist selbst in Wasserschutzgebieten zugelassen.

5. Dieser Aufbau ist seit Jahrzehnten bewährt. Zudem wird durch dieses Verfahren ein vorhandener Kunststoff recycelt, der sonst bei der Entsorgung verbrannt würde. Das macht auch ökologisch Sinn.
Die Elastikschichten werden aus elastischen Granulaten und elastischen Bindemitteln hergestellt. Sie stellen die Nachgiebigkeit des Belags sicher und haben eine fast unbegrenzte Haltbarkeit.
Ältere Spielfelder haben schon drei Kunstrasenwechsel hinter sich. Allein in Stuttgart gibt es ca. 60 Spielfelder mit dieser Bauweise. Eine Alternative zum SBR-Granulat mit dem gleichen Materialeigenschaften und ökonomischen Gesichtspunkten gibt es bislang nicht.

6. Die Stadtverwaltung und der Bürgermeister haben im Vorfeld keine Informationen erhalten, aus welchen Grundstoffen die Elastikschicht hergestellt wird. Dies war auch im Gemeinderat zu keiner Zeit eine Frage oder ein Thema.
 
7. Die Herstellung des Granulats wird an einem Mischplatz erfolgen, der mit einer Folie gesichert ist. Das Polyurethan, das hier verwendet wird, reagiert sofort mit der Luftfeuchtigkeit und kann nicht ins Erdreich eindringen. Die Umweltverträglichkeit geht aus dem Prüfzeugnis hervor. Diese Elastikschichten haben eine Zulassung für Wasserschutzgebiete.
Das Material ist nach der Aushärtung inert. Es reagiert nicht mehr mit Luft, Wasser und Boden.
 
8. Der von der UBU dokumentierte Zustand der Baustelle entsprach nicht den Anforderungen der Stadt Uhingen. Das Bauamt hat sofort interveniert. Die beauftragte Firma hat daraufhin die aufgeplatzten Säcke sorgfältig aufgenommen und ordentlich auf dem Kunstrasenplatz gelagert. Künftig wird die Baustelle engmaschiger vom Bauamt beaufsichtigt.
 
9. Trotz des nicht optimalen Zustands der Baustelle besteht nach unseren Experten, dem beauftragten Planungsbüro und den beteiligten Firmen keine Gefahr, dass schädliche Stoffe in die Umwelt gelangen konnten oder noch gelangen. Insofern kann die Stadt Uhingen die Bedenken der UBU gegen den Kunstrasenplatz nicht nachvollziehen.

Bürgermeister Wittlinger dankt der Lokalen Agenda 21 für gelungene Jubiläumsveranstaltung

v.l.n.r. Bürgermeister Matthias Wittlinger und Martina Bartos vom Agenda-Büro

Im November 1999 wurde durch einen Gemeinderatsbeschluss die Arbeit der Lokalen Agenda 21 für Uhingen begonnen. Seit 20 Jahren sind Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich in zwei Arbeitskreisen aktiv, um sich für eine nachhaltige Entwicklung einzusetzen. Dabei sind ökologische, ökonomische und soziale Belange bei allen Entscheidungen in Gleichklang zu bringen. Das 20-jährige Jubiläum wurde im Mai über ein Wochenende hinweg gefeiert. Weitere Veranstaltungen werden folgen. 
Bürgermeister Wittlinger nahm die vergangene Sitzung der Lokalen Agenda 21 zum Anlass, um Martina Bartos (Leiterin des Agenda-Büros) und den Ehrenamtlichen der zwei Arbeitskreise für das überragende Engagement zu danken. Das Jubiläumswochenende, das sich durch viele verschiedene und interessante Veranstaltungen auszeichnete, war ein großer Erfolg.   Grundsätzliche Informationen zur Arbeit der Lokalen Agenda 21: Dem Arbeitskreis „Soziales, Bildung und Kultur“ sind das menschliche Miteinander, die soziale Teilhabe, demokratische Werte und kulturelle Inspiration wichtig. In den Veranstaltungen nehmen die Mitglieder diesen Faden immer wieder auf. So wurden Kinderrechte ebenso thematisiert, wie die Barrierefreiheit oder die Toleranz. Großes Vergnügen bereiten die UHINGER KULTUR WEGE oder die KUNST IM RATHAUS, bei der tolle Künstler präsentiert werden und die eine Plattform für kommunikatives Zusammenkommen sind. Das Sommernachtskino im Nassachtäle, TOTAL LOKAL - Uhingen macht Radio und ein Einkaufsführer sind ebenfalls aus dieser Gruppe hervorgegangen. 
Der Arbeitskreis „Umwelt, Energie und Verkehr“ hat sich schon früh mit dem Radwegenetz in Uhingen beschäftigt, geführte Radtouren und Veranstaltungen für Kinder im Zusammenhang mit dem Leistungsabzeichen Natur angeboten, drei Bürger-Fotovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Dächern umgesetzt und das Repair-Café ins Leben gerufen. Mit einer Pflanzaktion am Kreisverkehr Alemannenstraße wurde ein Beispiel geschaffen, wie Grün- und Gartengestaltung ansprechend und pflegeleicht möglich ist. Die Gruppe beschäftigt sich mit der Herkunft der Lebensmitteln, fairem Handel, Müllvermeidung und Ressourcenschonung. Die jährlich stattfindende Uhinger Fahrradbörse ist ein gutes Beispiel praktischer Umsetzung.  Die Lokale Agenda 21 Uhingen lebt von der Beteiligung. Je mehr Menschen sich hier engagieren, je mehr Positives für Stadt und Gesellschaft kann umgesetzt werden. Die Motivation für ihr Engagement sehen die Ehrenamtlichen in der persönlichen Bereicherung durch die vielfältigen Themen und das gute Miteinander in den Arbeitskreisen.  Herzlich willkommen! Machen auch Sie mit!
Weitere Informationen und die aktuellen Veranstaltungshinweise finden Sie hier: www.agenda21.uhingen.de
www.facebook.com/LokaleAgenda21.Uhingen

Uhinger Schülerferienprogramm – Abwechslung und Spaß für die Sommerferien

v.l.n.r. Lisa Friedsam (Auszubildende) und Martina Geiger (Ordnungsamt)

Das Uhinger Schülerferienprogramm 2019 ist fertig und wird zeitnah an den Uhinger Schulen verteilt. Dieses Angebot der Uhinger Stadtverwaltung besteht seit 1977. Das Ziel ist gleich geblieben: Schöne und abwechslungsreiche Ferien für die Uhinger Kinder.
 
„Für Schulkinder sind die Sommerferien eine besondere Zeit. Durch das Schülerferienprogramm möchten wir den Kindern und Familien in Zusammenarbeit mit den Uhinger Vereinen und langjährigen Partnern attraktive, abwechslungs- und durchaus auch lehrreiche Angebote machen“, erklärt Bürgermeister Wittlinger.
 
Im Januar haben Martina Geiger (Ordnungsamt) und Lisa Friedsam (Auszubildende) von der Stadtverwaltung damit begonnen, ein breit gefächertes Programm auf die Beine zu stellen, das für unterschiedliche Interessen Spannendes und Neues bereithält. Wer immer schon mal Eis selber herstellen wollte oder beim Goldschmiedekurs ein Schmuckstück entwerfen möchte kommt genauso auf seine Kosten wie die Sportbegeisterten beim Fußball, Nachtwandern oder Skateboarden.
 
Neben kreativen Angeboten wie dem Keyboardkurs und dem Mit-Mach-Zirkus stehen auch Brotbacken, Ponyschnupperkurs und Basteln auf dem Programm. Außerdem wird Yoga für Kids, die Besichtigung der Mercedes Benz Arena, ein Programmierkurs oder das Vorbereiten und Durchführen einer Live-Sendung im Radio angeboten. „Uns ist es wichtig, dass sich die Kinder ausprobieren oder sich einfach einen Wunsch erfüllen können, der ihnen Spaß bereitet und vielleicht auch hilft, eigene Talente zu entdecken“, freut sich Martina Geiger.
 
Ohne die tatkräftige Unterstützung der Vereine und Partner wäre dieses abwechslungsreiche Programm nicht möglich. „Ich bin sehr dankbar, dass durch die Ehrenamtlichen seit 42 Jahren eine Tradition unterstützt wird, die unseren Schulkindern Jahr für Jahr aufs Neue Gelegenheiten für eine sinnvolle Feriengestaltung bietet“, betont Bürgermeister Matthias Wittlinger.
Nach Erhalt des Programmheftes können die Anmeldungen in den Boxen in den Uhinger Schulen sowie im Rathaus Uhingen bis 26.06.2019 abgegeben werden.
 
 Das Programmheft, die Anmeldung sowie alle Informationen sind auch auf unserer Homepage unter: www.uhingen.de (unter Freizeit/Bürger aktiv) zu finden.

Freudige Seniorenfeier im Uhinger Uditorium

Es ist bei der Uhinger Stadtverwaltung zur guten Tradition geworden, einmal jährlich die Seniorinnen und Senioren der Stadt in das Uditorium einzuladen und einen Nachmittag lang zu verwöhnen. So auch am vergangenen Mittwoch.
Mit 380 Personen war das Kulturhaus voll besetzt. Geschmückte und eingedeckte Tische hatte das Organisation-Team um die Rathausmitarbeiterin Anke Kälberer im Vorfeld vorbereitet, um die Gäste gebührend zu begrüßen.
„Uns ist es als Stadtverwaltung wichtig, unsere Seniorinnen und Senioren durch diese Einladung zu ehren und ihnen einige vergnügte Stunden zu bereiten“, erklärt Bürgermeister Wittlinger. Daher ist es für über 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung eine Ehrensache, gemeinsam mit Mitgliedern des Uhinger Gemeinderats, die Gäste mit Kaffee und Kuchen und am Abend mit einem Vesper zu bewirten.
Auf der Uditoriums-Bühne fand ein abwechslungsreiches Programm statt. Bürgermeister Wittlinger begrüßt die Gäste und moderierte die Veranstaltung. Die Kirchenvertreter hinterließen erbauliche und tiefgehende Worte. Die Tanz- und Hunde AG der Hieberschule, die Kinder der Kindertagesstätte Schmiedefeld und Gunda Hentschel an der Harfe unterhielten die Gäste während der Veranstaltung. Die Uhinger Albert Frey und Marianne Hokenmaier gaben einen Sketch zum Besten. Bürgermeister Wittlinger ehrte die älteste Senioren und den ältesten Senior mit einem Blumenstrauß.

Uhinger Vorbereitungsklasse besucht Rathaus

Die Schülerinnen und Schüler der Vorbereitungsklasse (kurz VKL genannt) der Uhinger Hieberschule besuchen einmal jährlich das Rathaus, um sich vor Ort ein Bild über das Aufgabenspektrum der Stadtverwaltung zu machen. Die VKL besteht aus 17 Schülerinnen und Schüler, die aus 13 verschiedenen Ländern rund um den Globus nach Uhingen gekommen sind. Die primären Ziele der VKL lauten: Deutsch lernen, sich in der neuen Heimat zurechtfinden und so schnell wie möglich den Regelunterricht besuchen.
Immer wieder unternehmen Klassenlehrerin Simone Sickert und Assistenzlehrerin Ingrid Rahnefeld Exkursionen mit ihrer Klasse. Dabei werden sie von der Schulsozialarbeiterin Julia Zdravkovic bei der Organisation der unterschiedlichen Projekte unterstützt. „Das Uhinger Rathaus erklären wir den Schülerinnen und Schüler am liebsten vor Ort, damit neu erarbeitete Vokabeln ein Gesicht erhalten und sich besser einprägen“, erklärt die Sozialpädagogin.
Im Sitzungssaal des Rathauses sitzen alle Jugendlichen konzentriert an ihren Plätzen und hören zu, als die vier Ämter mit den jeweiligen Aufgaben vorgestellt werden. Das Jugendhaus, das Einwohnermeldeamt sowie das Freibad sind bereits bekannte Einrichtungen und Begriffe.
Für Bürgermeister Wittlinger haben die Jugendlichen eine Weltkarte gebastelt und mit ihrem Herkunftsland und Namen versehen. „Es ist toll zu sehen, mit wie viel Energie, Herzblut und Motivation unsere Pädagogen die Schülerinnen und Schüler mit der deutschen Sprache vertraut machen. Die Erfolge sind hörbar,“ lobt der Bürgermeister.

Auch der historische Stadtrundgang ist ausgeschildert

v.l.n.r. Hauptamtsleiter Reinhard Goldmann, Stadtarchivarin Carola Eberhard und Bürgermeister Matthias Wittlinger

Zusätzlich zur Route der Industriekultur wurde im April in Uhingen ein historischer Stadtrundgang ausgeschildert. Ein Begleitheft mit historischen Ansichten und informativen Texten stellt beide Routen vor.
 
Auf Initiative der Uhinger Archivarin Carola Eberhard wurde vor zwei Jahren mit der Planung eines historischen Rundgangs durch das „alte Uhingen“ begonnen. Der „Geschichtspfad“ lädt dazu ein, Uhingen aus einer anderen Perspektive zu entdecken.
 
Gewohnte Uhinger Blickwinkel und Ansichten werden durch das historische Fotomaterial aus dem Begleitheft erweitert. Der Rundgang führt zu 18 Einzelstationen mit sehenswerten historischen Gebäuden und Orten. Wo verlief der Mühlkanal? Wie sah der Gasthof „Ochsen“ früher aus und wer war „Johannes Hieber“, der der Hieberschule seinen Namen gab?
Der neue Rundgang bildet auch die Grundlage für künftige Stadtführungen mit der Archivarin Carola Eberhard. „Die Geschichte Uhingens wird für Bürgerschaft und Besucher greifbarer und begreifbarer. Zusammenhänge zwischen geschichtlichen Ereignissen und deren Auswirkungen bis heute sind spannend und helfen, die Heimatstadt besser kennenzulernen und zu verstehen“, freut sich Carola Eberhard.
 
Beide Routen untermauern zudem die touristische Attraktivität von Uhingen. Einzelbesucher und Gruppen können mit dem Begleitheft ihren Rundgang individuell gestalten. Es liegt im Rathaus Uhingen und in der Bücherei für Interessierte kostenlos bereit. Digital sind die Informationen auf der Homepage unter www.uhingen.de unter dem Menüpunkt „Kirchen, Bildung und Kultur – Stadtarchiv“ abrufbar. Die gleichen Informationstexte können über die QR-Codes auf den Tafeln direkt mit dem Smartphone heruntergeladen werden.
 
Die ersten Stadtführungen finden am Jubiläumswochenende der Lokalen Agenda 21 am 11. Mai statt.

Neuer Rasenplatz in Uhingen-Sparwiesen wird eingeweiht

Knapp ein Jahr nach dem Spatenstich zur Sanierung des Rasenspielfeldes in Uhingen-Sparwiesen findet am kommenden Samstag die feierliche Einweihung der Filsecksportanlagen statt. Damit wurde eine Maßnahme aus dem Sportstättenentwicklungskonzepts der Stadt Uhingen realisiert.
 
Das neue Rasenspielfeld mit einer Größe von 90x55 Meter inklusive einer Flutlichtanlage stellt das Herzstück der neuen Filsecksportanlange dar. Ergänzt wird dieses von einer Tartanlaufbahn mit 50 Meter Länge und einer Weitsprunganlage.
In den Kostenrahmen von 980.000 Euro fällt der neue Bolzplatz mit 20x13 Meter, Ballfangzäune, eine Zisternenanlage und eine Beregnungsanlage sowie Parkplätze und ein Teil der Außenanlagen.
Der Baubeginn war Ende April 2018.

Bauarbeiten für den neuen Kunstrasenplatz am Uhinger Haldenberg beginnen

Der neue Kunstrasenplatz ist Teil des Sportentwicklungskonzeptes, der nördlich des Stadions am Haldenberg gebaut wird. Die Größe des Spielfeldes umfasst 96m x 64m Meter. Die Bauarbeiten beginnen am 25. März und dauern voraussichtlich bis Ende November 2019 an.
 
 
Die Baustelle für den Bau des Kunstrasenplatzes wurde bereits eingerichtet. Ab dem 25. März wird mit dem Bodenaushub und dessen Abtransport begonnen. Vier bis fünf Fahrzeuge werden circa drei Wochen für den Abtransport benötigen, der überwiegend über die Alte „Holzhäuser Straße“ erfolgen wird.
 
Um einen reibungslosen Bauablauf zu gewährleisten, sind verschiedene verkehrsrechtliche Anordnungen notwendig. Dies bedeutet, dass es im Bereich des Stadions am Haldenberg zu Einschränkungen für Fußgänger und Autofahrer kommen wird. Eine entsprechende Beschilderung regelt den Verkehr.

Die Erschließung des Uhinger Neubaugebietes Weilenberger Hof III beginnt

Vor knapp drei Jahren hat der Uhinger Gemeinderat den Beschluss gefasst, das Gebiet Weilenberger Hof III zum Bauland umzuwandeln und damit dem steigenden Bedarf an „familienfreundlichen“ Baugrundstücken nachzukommen. Die Erschließung des ersten Bauabschnitts beginnt am 25. März.
 
In einem ersten Schritt wird der Oberboden abgetragen und zur Bodenverbesserung auf Ackerflächen in Sparwiesen aufgebracht. Die Zufahrt erfolgt über die Stauferlandstraße über den Kreisverkehr Richtung Sparwiesen. Die Abfahrt wird über das Schloss Filseck und den bestehenden Feldweg vorgenommen. Damit werden die Anwohner der Stauferlandstraße entlastet.
 
In einem zweiten Schritt beginnen die Baumaßnahmen bezüglich Kanalisation, Wasserleitungen und Straßen. Diese beginnen am 15. April 2019. Der Baustellenverkehr wird ausschließlich über die Stauferlandstraße zum Kreisverkehr Weilenberger Hof geführt und fährt überwiegend in Richtung Sparwiesen ab.
Die Erschließung des ersten Bauabschnittes soll im Oktober abgeschlossen sein.
 
„Ich wünsche mir, dass Uhingen sich weiter gut entwickelt. Mit dem Baugebiet Weilenberger Hof III haben Stadtverwaltung und Gemeinderat bestmögliche Rahmenbedingungen geschaffen“ sagt Bürgermeister Wittlinger.
 
Mitte dieses Jahres wird mit dem Abverkauf der ersten Bauplätze begonnen. Grundsätzlich wird es in den nächsten Jahren zwei Bauabschnitte geben. Kaufinteressenten werden über die lokalen Medien und die Homepage der Stadt Uhingen informiert, ab wann die Bewerbungen für ein Baugrundstück eingereicht werden können. In diesem Zusammenhang werden weitere Informationen zu den Grundstücken kommuniziert.

Rohbaufest für neuen Kindergarten in der Panoramastraße

Der städtische Kindergarten in der Panoramastraße wurde Mitte der 80iger Jahre in Fertigbauweise erstellt. Aufgrund des baulichen Zustands und der Tatsache, dass eingruppige Kindergärten den heutigen Betreuungsbedarf kaum noch decken können, kam 2016 ein neues Planungskonzept auf die Agenda des Uhinger Gemeinderats. Der Abriss und Neubau an gleicher Stelle wurde 2017 beschlossen. Am Freitag findet das Rohbaufest statt.
 
Die Bedarfsplanung 2016/2017 im Bereich der Kindergärten hat ein klares Ergebnis ergeben. Die in die Jahre gekommene Einrichtung in der Panoramastraße kann aufgrund der hohen Nachfrage an Kindergarten- und Krippenplätzen nicht aufgelöst oder an einem anderen städtischen Kindergarten angegliedert werden. Stand heute sind die Plätze des neuen Kindergartens, der im September eröffnet wird, bereits weitestgehend belegt. „Es gibt keinen Bereich der Stadtverwaltung Uhingen, der sich in den vergangenen 10 Jahren stärker entwickelt hat als der der Kindergärten. Wir decken mit dem Neubau den Bedarf ab und sind damit für die nächsten Jahre sehr gut aufgestellt. Erfreulich ist zudem, dass die Geburtenrate wieder steigt“, erklärt Bürgermeister Matthias Wittlinger.
Mit einem Investitionsvolumen von knapp 2,5 Millionen Euro entsteht auf dem ehemaligen Areal des früher eingruppigen Kindergartens ein Haus für drei Gruppen. Das zweigeschossige barrierefreie Gebäude bietet Raum für zwei altersgemischte Ganztagesgruppen für Kinder von zwei bis sechs Jahre und eine Kinderkrippe. Umgeben ist das neue Gebäude von einem großzügigen Außenbereich mit einer Fläche von insgesamt 1700 Quadratmetern.

Neues Löschfahrzeug für die Uhinger Feuerwehr

Die Mannschaft der Uhinger Feuerwehr feiert am kommenden Samstag die Übergabe des neuen Löschfahrzeuges. Nach über 32 Jahren hat das alte Einsatzfahrzeug ausgedient und macht dem neuen Gefährt mit modernsten Sicherheitsstandards und zeitgemäßer Technik Platz.
 
Das Investitionsvolumen betrug insgesamt 385.260 Euro, wobei die Stadt einen einem Landezuschuss von rund 90.000 Euro erhalten hat. „Für die Uhinger Feuerwehr ist dies eine wichtige Investition. In Notsituationen muss sich die Feuerwehrmannschaft hundertprozentig auf das Material verlassen können. Die Uhinger Feuerwehr steht für große Zuverlässigkeit und hohe Ausbildungsstandards. Mit dem neuen Fahrzeug können wir unseren Qualitätsanspruch halten“, erklärt Bürgermeister Wittlinger.
Neun Personen finden in dem Einsatzfahrzeug Platz, das mit einem 2.400 Liter Tank und zwei verschiedenen Schaummitteltanks ausgestattet ist. Eine weitere Neuheit stellen die Airbags für die Einsatzmannschaft dar.
Bei einem feierlichen Festakt wird das Löschfahrzeug am kommenden Samstag in die Hände der Uhinger Feuerwehr übergeben.

Allgemeine Informationen zum Abriss des Schornsteins am 12.März 2019 auf dem ehemaligen Spinnwebereigelände in Uhingen

Die Industrialisierung in Uhingen –geschichtlicher Kontext zur Gründung der Spinnweberei Uhingen
 
Seit 1332 gehörte die Gemeinde Uhingen zur Herrschaft Württemberg. Die Ortsherren richteten in Uhingen an der Furt über die Fils eine Zollstation ein. Sieben große Bauernhöfe, drei Mühlen am Mühlkanal und zwei Schildwirtschaften gab es im Ort, daneben etliche kleine Seldnerhäuschen.
Dieser bescheidene Wohlstand wurde von den Kriegen, Seuchen, Hungersnöten und verheerenden Hochwassern des 17. und 18. Jahrhunderts zunichte gemacht.
Zahlreiche Verbesserungen des Flussbetts der Fils wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts durchgeführt. Dies und der Anschluss an die Eisenbahn 1847 führten dazu, dass sich 1869 mit der „Bleicherei, Färberei und Appreturanstalt Stuttgart“ der erste Industriebetrieb an der Fils in Uhingen niederließ und kräftig expandieren konnte. Die Spinnweberei Rothschild war seit 1894 ein weiterer großer Arbeitgeber. Die Firma Allgaier kam 1918 nach Uhingen. Textilindustrie und Metallindustrie boten zahlreiche Arbeitsplätze. Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs nahmen die weite Streuung der Gewerbe, die wirtschaftliche Kraft des Raumes und die Bevölkerung stark zu.
 
 
Geschichte der Spinnweberei Uhingen
 
1894 wurde mit dem Bau der „Mechanischen Weberei Rothschild“ in der Nähe des Bahnhofs begonnen. Gründer waren Moritz Rothschild und sein Sohn Harry aus Nordstetten bei Horb. Schnell wuchs das Unternehmen auf bis zu 400 Beschäftigte. Diese produzierten an den Webstühlen Schuhfutter, Körper- und Fischgratgewebe. 1926 übernahm Dr. Harry Rothschild die Leitung des Betriebs. Da die Familie Rothschild jüdischen Glaubens war, wurde sie gezwungen, ihr Unternehmen 1936 unter Wert an die Firma Walter Otto zu verkaufen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das weitgehend leergeräumte Werk von einem Teil des alten Mitarbeiterstamms wieder mit Maschinen bestückt; die Produktion lief erneut an. 1950 konnte die Weberei an die ehemaligen Besitzer zurückgegeben werden. Dabei wurde eine neue Betriebsgesellschaft gegründet, die „Spinnweberei Uhingen GmbH“. Um dem globalen Konkurrenzdruck zu entgehen, wich die Firma zusehends auf die Produktion von Spezialgeweben aus Baumwolle oder Mischgewebe aus. Im Jahr 2014 wurde die Spinnweberei Uhingen von der Karlsruher ETTLIN AG übernommen. Noch bis 2017 produzierte das Unternehmen seine präzisen Trägergewebe auf technisch hochspezialisierten Luftdüsen-Webmaschinen und musste dann den Betrieb einstellen.

Stadt Uhingen stellt ab 2020 auf Ökostrom um

Die Stromlieferverträge für den kommunalen Strombedarf der Stadt Uhingen werden für den Zeitraum 2020 bis 2022 neu ausgeschrieben. Eine entsprechende Vorlage wurde im Uhinger Gemeinderat am vergangenen Freitag diskutiert. Die Verwaltung hat verschiedene Möglichkeiten vorgestellt.
 
Das Gesamtvolumen der Stromkosten in der Kommune beläuft sich jährlich auf 120.000 bis 130.000 Euro. Grundlage jeder Neuausschreibung ist die Definition der Parameter. Der Gemeinderat hatte darüber zu entscheiden, ob der zu liefernde Strom ganz oder teilweise aus Normalstrom, aus Ökostrom ohne Neuanlagenquote oder Ökostrom mit Neuanlagenquote bestehen soll.
Bei Ökostrom mit Neuanlagenquote legt die gesetzliche Vorgabe fest, dass mindestens 33% des gelieferten Stroms aus Neuanlagen stammen muss, die nicht älter als sechs Jahre sind. Weitere 33% müssen aus Bestandsanlagen stammen, die 12 Jahre Betriebsdauer nicht überschritten haben. Der Rest des Stromvolumens besteht aus Ökostrom ohne Definition des Alters der Anlagen.
Der einstimmige Beschluss des Uhinger Gemeinderates fiel auf die Variante „Ökostrom mit Neuanlagenquote“. Diese Entscheidung wird bei der Stadtkämmerei mit jährlich rund 2.700 Euro Mehrausgaben zu Buche schlagen. „Der Aspekt der Nachhaltigkeit muss uns als Stadt etwas wert sein. Ich bin für den einstimmigen Beschluss des Uhinger Gemeinderats sehr dankbar, da wir schon heute die Weichen für die Zukunft stellen“, betont Bürgermeister Wittlinger.

Tag der offenen Tür der Grundschule im Nassachtal am 9.Februar - Schulentwicklungskonzept zur Ganztagesschule wird vorgestellt

Die Grundschule im Nassachtal veranstaltet am kommenden Samstag, von 10 bis 12 Uhr einen Tag der offenen Tür, um interessierten Eltern und deren Kindern detaillierte Einblicke in das Schulhaus und den Schulalltag zu geben. Besonders die neue Schulentwicklung steht dabei im Vordergrund. Vergangenes Jahr hatte die Stadt Uhingen eine groß angelegte Befragung zum Thema Kinderbetreuung durchgeführt, um den Betreuungsbedarf der Eltern zu erfahren. Die Ergebnisse waren Anlass, das Schulkonzept der Grundschule zu überarbeiten und für die Zukunft fit zu machen. An der Nassachtal Grundschule wird zum nächsten Schuljahr 2019/20 der Ganztagesschulbetrieb eingeführt. Dies bedeutet konkret, dass an drei von fünf Wochentagen der Unterricht verpflichtend auf sieben Stunden erweitert wird. In der vorläufigen Planung ist angedacht, dass dies von Dienstag bis Donnerstag im Zeitraum von 8.05 Uhr bis 15.05 Uhr stattfinden wird. An diesen Tagen können die Kinder in der Mittagspause eine warme Mahlzeit in der schuleigenen Mensa zu sich nehmen. Die drei Nachmittage setzen sich aus Lernzeit und Ateliers zusammen. Unter Ateliers versteht man das ergänzende Angebot der Lehrer und Kooperationspartner, wie zum Beispiel das Harmonika-Orchester Uhingen und das Jugendbegleiterprogramm. Die Schülerinnen und Schüler der Ganztagesschule können attraktive Angebote in verschiedenen Bereichen in Anspruch nehmen.Zusätzlich hat die Stadt Uhingen eine kommunale Betreuung (Kernzeitbetreuung) vor und nach der Schule, so dass die Schülerinnen und Schüler montags und freitags von 7 bis 13 Uhr und von Dienstag bis Donnerstag von 7 bis 15.30 Uhr betreut sind.„Wir wollen eine Schule sein, in der sich alle wohlfühlen können“, steht im Schulleitbild geschrieben. Aus diesem Grund geben sich Schulleitung und Kollegium große Mühe, um den zukünftigen Schülern und interessierten Angehörigen das Schulhaus zu zeigen und Informationen zum Schulleben zu geben. Auch zum neuen Ganztageskonzept werden Informationsstellen eingerichtet. Wem das nicht ausreicht, der kann sich vor der Anmeldung des eigenen Kindes zum Ganztageskonzept noch einmal ausführlich informieren. Schulleiterin Elke Schweizer und Bürgermeister Matthias Wittlinger bieten am Mittwoch, 27. Februar um 19.00 Uhr einen Informationsabend in der Grundschule an, bei dem auch Fragen gestellt werden können.

Vogelschutz an Uhinger Bushaltestelle

Uhingen. Auf Anregung der Lokalen Agenda 21 wurde zum Schutz der Vögel an einer verglasten Bushaltestelle eine Spezialfolie angebracht.
Ein Schwerpunktthema des Arbeitskreises „Umwelt, Energie und Verkehr“ der Lokalen Agenda 21 ist seit mehr als zwei Jahren der Vogelschutz. Neben ganz praktischen Maßnahmen, wie dem Bau von Nistkästen aus Holz zusammen mit Kindern, hat man sich zunächst mit den Buswartehäuschen der Stadt Uhingen befasst. „Unzählige Vögel sterben in Deutschland jährlich infolge von Kollisionen mit Glasscheiben. Glas ist durchsichtig und wird von Vögeln nicht als Hindernis wahrgenommen“, weiß der Biologe Dr. Dirk Lederbogen, der Mitglied im Arbeitskreis ist. Zusätzlich reflektiert Glas die Umgebung und spiegelt die Landschaft. Aber nicht nur Glasfassaden und Fenster von Wohnhäusern sind eine Gefahr, auch an Lärmschutzwänden, Wartehäuschen, Verbindungsgängen oder überdachten Fahrradständern sind Glasscheiben Ursache für den Tod zahlreicher Vögel. Schwarze Vogelsilhouetten haben keine abschreckende Wirkung, haben die Arbeitskreis-Mitglieder festgestellt. Spezielle Vogelschutzfolien sind dagegen eine sinnvolle Maßnahme für den Vogelschutz. In einem Schreiben hat der Arbeitskreis die Verwaltung auf das Problem aufmerksam gemacht und vorgeschlagen, bei Neueinrichtungen darauf zu achten, dass entsprechend beklebte Glasscheiben zum Einsatz kommen. Außerdem haben die Mitglieder zehn Buswartehäuschen mit besonderer Gefahr für Vogelschlag in der Stadt und in den Teilorten für eine prioritäre Nachrüstung ausgewählt. Unterstützung fand der Vorschlag der Lokalen Agenda 21 im Uhinger Gemeinderat und der Verwaltung, so dass jetzt das erste Wartehäuschen mit Spezialfolie beklebt werden konnte. Die Maßnahme kostete knapp 2000 Euro. Neue Bushaltestellen, die beispielsweise im Rahmen des Neubaugebietes Weilenberger Hof entstehen, werden schon im Vorfeld „vogelschützend“ geplant und umgesetzt.

Abriss der alten Spinnweberei eröffnet neue Perspektiven

Im April des vergangenen Jahres wurde der Betrieb der Spinnweberei Uhingen (SWU) nach über hundertjähriger Produktionszeit eingestellt. Die Stadt Uhingen erwarb das 1,2 ha große Areal im Herzen der Stadt für 2,3 Mio. Euro. Der Abriss hat nun begonnen.
 
Wie so oft, gibt es zwei Seiten der Medaille. Die Insolvenz des Traditionsunternehmens war ein herber Schlag, da viele Menschen ihren Arbeitsplatz verloren haben. Andererseits eröffnen sich nach dem Kaufbeschluss des Gemeinderats der Stadt Uhingen neue städtebauliche Perspektiven auf dem Areal der ehemaligen Spinnweberei. „Es kommt nicht oft vor, dass Flächen in dieser Größenordnung und im Zentrum unserer Stadt frei werden und einer neuen Nutzung und Funktion zugeführt werden können. Für uns als Verwaltung ist es eine Chance nun gemeinsam mit dem Gemeinderat einen Flächennutzungsplan ausarbeiten zu können, der sich an den Bedarfen der Bürger orientiert und die Lebensqualität in unserer Stadt noch besser macht“, betont Bürgermeister Matthias Wittlinger. Bleibt zu hoffen, dass auch neue Arbeitsplätze durch die Umwandlung des Areals entstehen werden. Auch dies ist ein Ansinnen der Verwaltung.
 
Im vergangenen Jahr beschloss das Gremium den Abriss des gesamten Areals. Die Kosten dafür liegen bei rund 456.000 Euro. Hinzu kommen Honorare für ein Gutachten über die Altlastenerkundung sowie für die beauftragten Architekten und Geologen. Dies ergibt eine Gesamtsumme für den Abriss von rund 591.000 Euro.
 
Keines der zahlreichen Produktions- und Lagergebäude steht auf der Liste des Denkmalschutzes, so dass neuer Freiraum in der Ortsmitte entstehen wird, der städtebaulich, infrastrukturell und bürgerorientiert mit neuem Leben gefüllt werden kann. Erfreulich für die Verwaltung und den Gemeinderat ist die Tatsache, dass sich dieses Projekt im Nahbereich des „Sanierungsgebiets Oberdorf“ befindet. Die günstige Lage ermöglicht, dass unter Umständen weitere Fördergelder akquiriert werden können. Durch den neu geschaffenen Steg über die Fils (zwischen der Moltkestraße und der Wilhelmstraße) für Fußgänger und Radfahrer besteht auch eine direkte Verbindung zwischen dem Oberdorf und dem Stadtzentrum. Dies bedeutet, dass bei der anstehenden Neukonzeption auf dem Areal der Spinnweberei wichtige Anknüpfpunkte zu und auch Synergien mit dem jetzigen Bereich Oberdorf entstehen werden.
Die Aufstellung des neuen Nutzungskonzeptes für das Areal der ehemaligen Spinnweberei wird dieses Jahr in Angriff genommen. „Wir haben viele wichtige Themen auf der Agenda. Der soziale Wohnungsbau, die Weiterentwicklung der Sportstätten und Steigerung der Attraktivität für den Einzelhandel könnten hier zum Zuge kommen. Die Inhalte zum Konzept werden wir nun Schritt für Schritt erarbeiten“, erklärt Bürgermeister Matthias Wittlinger. Kontinuierliche Bürgerinformationen und Maßnahmen zu einer Bürgerbeteiligung sind dafür vorgesehen.

Neue Flotte für Uhinger Sozialstation


14 neue Autos stehen dem Personal der Uhinger Sozialstation für die Betreuung und Pflege hilfsbedürftiger Menschen zur Verfügung
 
Regelmäßig werden alle vier bis fünf Jahre die Einsatzfahrzeuge der Uhinger Sozialstation teilweise oder komplett ausgetauscht. Nach durchschnittlich 8.000 bis 12.000 gefahrenen Kilometern pro Jahr ist die Weiternutzung für die Sozialstation wirtschaftlich nicht mehr rentabel. 14 Fahrzeuge wurden deshalb Anfang des Jahres ersetzt.
Die Sozialstation ließ erstmals prüfen, ob in der neuen elektrobetriebene Autos eingesetzt werden können. Jedoch gestalten sich die Kosten für diese umweltfreundliche Lösung derzeit noch zu hoch. Problematisch sind nicht nur die im direkten Vergleich höheren Preise für die anzuschaffenden Autos, sondern vor allem der defizitäre Zustand der dafür erforderlichen Infrastruktur zum Betanken der Elektrofahrzeuge und der bislang nicht ausreichende Netzausbau für die Tankstellen. „Schade, dass das Gesamtpaket derzeit nicht realisiert werden kann. Ich hoffe jedoch, dass wir dies beim nächsten Flottentausch umsetzen können“, äußert sich Bürgermeister Wittlinger vorsichtig zuversichtlich.

BM Wittlinger: „Mit Unterstützung des Ehrenamts konnte viel Positives erreicht werden“Integrationsarbeit bei der Stadt Uhingen läuft erfolgreich

Im Rahmen der Flüchtlingswelle im Jahr 2015 wurden der Stadt Uhingen 235 Geflüchtete in Obhut gegeben, die auf vier Gemeinschaftsunterkünfte aufgeteilt wurden. Die Integrationsarbeit des Landratsamts, der Verwaltung und vor allem zahlreicher ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer ist bis heute erfolgreich.
 
Einstimmig beschloss der Uhinger Gemeinderat Ende 2015, dem Landkreis vier Standorte für die Gemeinschaftsunterkünfte zur Verfügung zu stellen, die Obdach für insgesamt 235 Personen, vornehmlich Familien, bieten sollten. Im Hauptort Uhingen waren dies das ehemalige Naturfreundehaus im Sudetenweg, ein Gebäude in der Römerstraße sowie eine Gemeinschaftsunterkunft in der Eisenbahnstraße, die dort neu in nachhaltiger Holzbauweise entstanden ist. Im Teilort Nassachmühle fanden rund 50 Personen nach der Flucht in einem weiteren Gebäude ein erstes Zuhause.
 
„Die Resonanz in der Bevölkerung und das Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer waren großartig und stellen bis heute eine enorme Unterstützung bei der Integrationsarbeit dar“, erklärt Bürgermeister Matthias Wittlinger. Unter dem Dach von „RefugiU – Begleiterkreis für Flüchtlinge“ wurden Strukturen für die Betreuung der Geflüchteten, wie zum Beispiel die ehrenamtliche Sprachförderung, die Begleitung in Gesundheitsfragen oder Angebote im Bereich Kreativität und Sport geschaffen, die bis heute erfolgreich funktionieren. Sie helfen den Geflüchteten am Ort Fuß zu fassen und sich in die Gesellschaft zu integrieren. Mit Unterstützung der evangelischen und katholischen Kirche wurden in Uhingen und in Nassachmühle mit „Unser Café“ Treffpunkte zum gegenseitigen Austausch geschaffen. „RefugiU“, der Begleiterkreis für Flüchtlinge läuft unter der Regie von Martina Bartos, die bei der Stadtverwaltung Uhingen beschäftigt ist. Bei ihr im Rathaus Uhingen laufen die Fäden zusammen und die Arbeit wird von ihr organisiert und koordiniert.
Heute bestehen noch zwei der ehemals vier Unterkunftsstandorte. Das Haus in Nassachmühle wurde vereinbarungsgemäß nach 24 Monaten geschlossen und auch das Naturfreundehaus konnte aufgrund rückläufiger Flüchtlingszahlen aufgegeben werden. Derzeit leben rund 75 Personen in Gemeinschaftsunterkünften. Rund 130 Personen leben in Anschlussunterbringung. Neben den Integrationsmanagern des Landkreises kümmert sich die Gruppe „Anschlussunterbringung“ ehrenamtlich und hält den Kontakt zu den Geflüchteten aufrecht. Beeindruckend ist, dass für jede dieser 130 Personen eine ehrenamtliche Bezugsperson zur Verfügung steht, wenn dies gewünscht wird. Das Netzwerk „RefugiU-Begleiterkreis für Flüchtlinge“ kann bei Bedarf auf rund 60 ehrenamtliche Mitwirkende zurückgreifen. Ständig aktiv sind nach wie vor rund 25 Personen, z. B. in der ehrenamtlichen Sprachförderung oder in der Organisation von „Unser Café“ in Uhingen. Auch Hilfestellung bei der Jobsuche in Bewerbertrainings oder für das Schreiben von Bewerbungen ist möglich. Die Zusammenarbeit mit den Sozialbetreuern, Integrationsmanagern und Heimleitern des Landkreises läuft nach Aussage des Ordnungsamtsleiters der Stadt Uhingen, Michael Eberhard, sehr gut. Ein Plus ist auch, dass die Büros für die Integrationsmanager des Unteren Filstals in der Gemeinschaftsunterkunft in der Römerstraße untergebracht sind, so dass durch kurze Wege schnell agiert und geholfen werden kann.
Bürgermeister Matthias Wittlinger zeigt sich über die Entwicklung der Integration überaus zufrieden und freut sich nach wie vor über jede helfende Hand. „Wir haben in Uhingen trotz anfänglichen Widerstands aus begrenzten Teilen der Bevölkerung gezeigt und bewiesen, dass durch Fleiß und Menschenliebe viel Positives geschaffen werden kann“, so der Rathauschef.

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