Erfolgreiche Kooperation der GS Nassachtal mit dem Kreismedienzentrum

Schulleiterin Schweizer: „Kinder schätzen digitalen Unterricht in der Grundschule“

Das Digitalisierungsprojekt zwischen der Grundschule im Nassachtal und dem Kreismedienzentrum ist sehr erfolgreich. Schulleiterin Elke Schweizer zieht nach fast zwei Jahren eine positive Bilanz. „Wenige Tage vor dem Lockdown im März 2020 bekamen wir die ersten Tablets von der Stadt Uhingen. Nach den Sommerferien 2021 die zweite Lieferung. Den Stresstest hat die neue Technik in der Grundschule längst bestanden. Unser Medienkonzept funktioniert im Unterricht, in der Notbetreuung und auch bei den Kindern zuhause. Pädagogen, Eltern und Schüler sind sehr zufrieden.“
 
Großen Anteil am Erfolg hat auch das Kreismedienzentrum (KMZ), das einerseits die Administration und die Betreuung der Technik übernommen hat und anderseits mit der Schule zusammen pädagogisch nutzbare Software einspielt und testet. Darüber hinaus stehen Experten des KMZ bei Fragen zum Schulnetz und bei medienpädago-gischen Themen zur Verfügung.
 
Das Projekt Digitalpakt verlief in der Grundschule Nassachtal von Beginn an strukturiert und gut geplant. Nachdem im Mai 2020 der Medienentwicklungsplan der Schule genehmigt wurde, konnten die Klassenzimmer digital mit Beamer, Laptop und Dokumentenkamera ausgestattet werden. Die Lehrer erhielten zur Vorbereitung eigene Tablets. Anschließen erhielten auch die Schülerinnen und Schüler in zwei Tranchen insgesamt 60 Tablets. Ausreichend für eine Schule mit sechs Lehrkräften und rund 50 Kindern.
 
Die Grundschule im Nassachtal ist damit eine der ersten Partnerschulen im Unterstützungsprojekt MDM (Mobile Device Management) des Landkreises Göppingen. Ziel dieser Unterstützungsaktion ist es, kleineren Schulen im Landkreis bei der Konfiguration und Einrichtung von Tablets unter die Arme zu greifen.
 
Auch der Uhinger Bürgermeister Matthias Wittlinger ist von dem Konzept überzeugt: „Ich bin sehr froh, dass wir in der Grundschule Nassachtal den überzeugenden Beweise antreten können, dass mit einem motivierten Kollegium, einer aufgeschlossenen Schulleiterin, einer professionellen technischen und pädagogischen Unterstützung und engagierten Eltern die Digitalisierung auch in der Grundschule einen Mehrwert bietet und die Schülerinnen und Schüler noch besser auf ihre Zukunft vorbereitet. Ich danke allen Beteiligten und auch dem Landkreis Göppingen für den Mut, sich auf dieses Thema einzulassen.“    
 
Im Schulalltag der Schülerinnen und Schüler sind die Tablets inzwischen angekommen. Sie werden so selbstverständlich genutzt wie Heft oder Buch. Das Kollegium bereitet die Kinder  auf die Arbeit mit dem Tablet vor und achtet darauf,  dass die Zeit am digitalen Gerät sinnvoll genutzt wird.
 
Elke Schweizer: „Wie begleiten die Kinder bei ihrem Einstieg in die digitale Welt. Da in der Grundschule nicht speziell  IT gelehrt wird, sind die Geräte in allen Fächern im Einsatz. Trickfilme entstehen während der Ganztagsangebote, Schüler dokumentieren ihren Lernzuwachs mit selbstgeschriebenen digitalen Büchern, die Lernplattform moodle wird für die Wissensvermittlung eingesetzt.“
 
So gab es im vergangenen Schuljahr sogar einen „Fit und Gesund-Tag“, bei dem ein Teil der Kinder in der Schule und ein anderer Teil von Zuhause aus das Programm gemeinsam umgesetzt haben. Das Kollegium hatte den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern Materialtaschen mit analogen Materialien gepackt sowie mit QR-Code und Bildern aufbereitete Sportstationen in den Stadtteilen angebracht. Darüber hinaus wurde Material und Anleitungen über die Lernplattform bereitgehalten und der Tag gemeinsam in Videokonferenz- und Alleinarbeitsphasen gestaltet. Zum Abschluss konnten alle Beteiligten die tollen Brotgesichter-Bilder bestaunen, die in der Lernplattform digital von Zuhause zugesandt oder in der Schule hochgeladen worden waren.
 
Damit die Medienbildung künftig noch transparenter dokumentiert werden kann, plant die Schule ein festes Medienportfolio für die Schülerinnen und Schüler zu etablieren. Da der Support der Schülergeräte, die Arbeit mit der Lernplattform und die pädagogische Arbeit des Kollegiums harmonisch und gut gesteuert ineinandergreifen, werden die Schülerinnen und Schüler sehr gut auf den Schulwechsel oder weitere Fernlernphasen während der Corona-Pandemie vorbereitet.

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