Leistungen

Arbeitsgelegenheit annehmen

Die Agentur für Arbeit kann eine Vereinbarung zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt mit Ihnen abschließen (Eingliederungsvereinbarung). Darin legt sie zusammen mit Ihnen die für Sie geeigneten Maßnahmen zur Eingliederung fest. Ein Teil davon kann auch sein, eine Arbeitsgelegenheit anzunehmen.

Mit den Arbeitsgelegenheiten sollen zusätzliche öffentliche Aufgaben erledigt werden, die ohne diese Arbeitskräfte nicht zu leisten wären. Sie selbst können

  • berufliche Erfahrungen sammeln,
  • Ihre Kenntnisse erweitern,
  • soziale Kontakte knüpfen und
  • sich nach langer Arbeitslosigkeit wieder an den Rhythmus eines festen Arbeitstages gewöhnen.

Dadurch wird es für Arbeitgeber attraktiver, Sie einzustellen.

Während Sie an einer Arbeitsgelegenheit teilnehmen, erhalten Sie keinen Arbeitslohn, sondern eine Entschädigung für den Mehraufwand.

Hinweis: Wenn Sie eine Arbeitsgelegenheit annehmen, erhalten Sie weiterhin Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes. Sie bleiben auch kranken- und pflegeversichert. Die Mehraufwandsentschädigung wird nicht auf das Arbeitslosengeld II angerechnet.

Arbeitsgelegenheiten gibt es beispielsweise bei Gemeinden, Vereinen, Kirchen oder Wohlfahrtsverbänden. Arbeitsgelegenheiten dürfen

  • den Wettbewerb nicht verzerren,
  • keine regulären Beschäftigungsverhältnisse verdrängen oder
  • die Entstehung solcher Beschäftigungen nicht verhindern.

Das Jobcenter entscheidet über die

  • wöchentliche Arbeitszeit,
  • Dauer und
  • Zielsetzung der Arbeitsgelegenheit .

Es richtet sich dabei nach Ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen.

Leistungsdetails

Voraussetzungen

Sie bekommen Arbeitslosengeld II.

Hinweis: Arbeitsgelegenheiten werden nur unter folgenden Voraussetzungen eingesetzt:

  • Sie können nicht regulär beschäftigt oder ausgebildet werden.
  • Eine Qualifizierung, z.B. die Teilnahme an einer Weiterbildung oder andere Eingliederungsinstrumente, könnte Ihre Aussichten auf reguläre Beschäftigung nicht verbessern.

Verfahrensablauf

Die zuständige Stelle vermittelt Sie aufgrund der mit Ihnen getroffenen Eingliederungsvereinbarung in eine passende Arbeitsgelegenheit.

Achtung: Verweigern Sie eine zumutbare Arbeitsgelegenheit, kann die zuständige Stelle Ihr Arbeitslosengeld II kürzen.

Erforderliche Unterlagen

Sollten Unterlagen nötig sein, informiert Sie das Jobcenter darüber.

Sonstiges

Kommt keine Eingliederungsvereinbarung zustande, kann das Jobcenter Sie auch verpflichten, an einer Arbeitsgelegenheit teilzunehmen, sofern es Ihnen zumutbar ist. Grundsätzlich gilt jede Arbeit als zumutbar, wenn kein wichtiger Grund entgegensteht.

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit hat dessen ausführliche Fassung am 27.01.2015 freigegeben.

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Frau Lenhardt
Telefon 07161 / 9380-0
Zi. 112
E-Mail an Frau Lenhardt

Telefax: 

Stadtverwaltung 07161 /  9380-199
Stadtbauamt 07161 / 9380-159
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