Pressemitteilungen - Archiv

Sanierung der „Dicknebrücke“ erfordert eine Umleitung

Die Dicknebrücke im Ebersbacher Osten sowie die Leintelstraße müssen instandgesetzt werden. Die Sanierungsfenster für beide Projekte liegen, zeitlich zwischen Ende Juli und Ende Dezember 2020, vor allem, weil für die Arbeiten an der Dicknebrücke eine Abstimmung mit der Deutschen Bahn nötig ist, die entsprechende Bauzeitfenster zuteilen muss. Durch die Maßnahmen der Nachbargemeinde, die zeitlich versetzt stattfinden, muss eine Umleitungsführung zwischen Ebersbach und Uhingen erarbeitet werden. Beide Städte befinden sich diesbezüglich im engen interkommunalen Austausch. Stand heute soll die Umleitung über den Strutweg erfolgen. Das Gewerbegebiet Strut kann dann nach wie vor über die Leintelstraße angedient werden. Details müssen noch festgelegt werden. Durch Beschluss einer überplanmäßigen Ausgabe für die Sanierung der Dicknebrücke hat der Gemeinderat der Stadt Ebersbach den Weg dafür freigemacht, dass im Zuge der aktuellen Arbeiten auch die Zufahrtsrampen zur Brücke saniert werden können. So wird eine sonst schon absehbare erneute Umleitung über den Strutweg vermieden.
Bürgermeister Matthias Wittlinger und dem Uhinger Gemeinderat ist die transparente Kommunikation bezüglich dieser Maßnahme wichtig. Ein entscheidender Punkt stellt die Tatsache dar, dass die Umleitungsführung nur temporär während der Sanierungszeit genutzt wird. Nach Ende der Instandsetzung der Dicknebrücke wird die Verkehrsführung in den ursprünglichen Zustand zurückgeführt.
 

Freibad: Resümee nach Start des Badebetriebes

Seit Mittwoch vergangener Woche hat das Uhinger Freibad unter Pandemiebedingungen geöffnet. „Wir sind froh, dass uns die Corona-Verordnung die Möglichkeit eröffnet hat, das Freibad in Betrieb zu nehmen und eine begrenzte Anzahl an Badegäste empfangen zu können. Ein Sommer ohne die Freuden eines Freibadbesuches wär nicht im Sinne der Stadtverwaltung. Jedoch hat die Medaille eine Kehrseite“, erklärt Bürgermeister Matthias Wittlinger. „Ein Besuch des Freibades, wie wir es aus den vergangenen Jahren kennen, ist leider nicht möglich. Ich bitte alle Besucher um Verständnis. Das Freibad nicht zu öffnen, war für die Stadtverwaltung und den Uhinger Gemeinderat nie eine Option“, so der Rathauschef weiter.
 
In der ersten Woche sind 2.300 Registrierungen für ein E-Ticket eingegangen. Die Besucheranzahl ist vormittags und nachmittags auf 250 Personen limitiert. Ab 18 Uhr können weitere 50 Personen eingelassen werden. Bisher wurde, abgesehen von Sonntag, Montag und Dienstag jeden Nachmittag das maximale Besucherkontingent erreicht.
 
Bereits kurz nach Freischaltung des Links zum Kauf eines E-Tickets auf der Uhinger Homepage gingen die ersten Buchungen ein. Die Anleitung wie ein E-Ticket erworben werden kann, ist auf der Uhinger Homepage unter www.uhingen.de unter der Rubrik „Freizeit, Bürger aktiv“ abrufbar.
 
Probleme macht nach wie vor der Online-Bezahldienst im Hintergrund des E-Ticket-Verkaufssystems. Dies hat zur Folge, dass das E-Ticket online gebucht werden können, jedoch an der Freibadkasse bezahlt werden muss. Dies kann mitunter zu Wartezeiten führen. Die Stadtverwaltung arbeitete mit Hochdruck daran, dass die Zahlung online vorgenommen werden kann. Dies wird voraussichtlich Mitte nächster Woche der Fall sein.
 
Wichtige Information zum Freibadbesuch:
 
Die Anzahl der Schwimmer, die sich gleichzeitig in den Schwimmbecken aufhalten können, ist begrenzt. Daher bitten wir die Freibadbesucher, in Rücksichtnahme auf andere Badegäste, das Schwimmbecken zeitlich nicht überdurchschnittlich lange zu nutzen.Saisonkarten und Tageskarten werden dieses Jahr nicht verkauft. Hinsichtlich der Saisonkarte zieht dies den Effekt nach sich, dass mehr Besucher das Freibad nutzen können. Leider musste festgestellt werden, dass Dauerkartenbesitzer mehr Reservierungen vornehmen, als sie letztendlich durch einen Freibadbesuch nutzen. Dadurch minimiert sich das Tageskontingent. Die Stadtverwaltung bittet darum, sorgsam mit dem Kontingent umzugehen, um so vielen Personen wie möglich einen Besuch des Freibades zu ermöglichen.
Badegäste habe die Möglichkeit Einzeltickets, Familientickets oder Abendtickets über den Online-Verkauf zu erwerben. Das Buchen von Familientickets wird nachfolgend Schritt für Schritt erklärt.
Die E-Tickets sind personalisiert und können nicht an andere Personen übertragen werden. Die Datenerfassung dient im Falle einer Corona-Infektion als Rückverfolgungsmöglichkeit.Dauerkarten, die vor der Coronakrise erworben wurden, werden um die Zeit, in der die Bäder geschlossen waren, verlängert.E-Tickets können von Personen ohne Smartphone/Tablet oder eigenem PC in der Kartenvorverkaufsstelle des Rathauses erworben werden. Fragen zum Reservierungssystem werden unter 07161/9380 0 beantwortet. Der Link zum Kauf von E-Tickets ist auf der Uhinger Homepage unter www.uhingen.de zu finden.
 
Information an Familien mit Kleinkindern: Das Babybecken beleibt wegen technischer Mängel auf unbestimmte Zeit gesperrt.

Städtische Gremien beraten über Uhinger Kindergärten

Der Uhinger Verwaltungsausschuss informierte sich am 22. Juni über die Kindergartenbedarfsplanung und beschloss die neue Kindergartenordnung. Außerdem wurde am 26. Juni im Gemeinderat ein teilweiser Gebührenerlass beschlossen.
 
Die Kindergartenbedarfsplanung prognostiziert für jeden der zehn städtischen und zwei kirchlichen Kindergärten den Bedarf an zukünftig benötigen Kindergartenplätzen. Diese Zahlen basieren auf hochrechneten Geburtenzahlen. Die Bedarfsplanung zeigt, dass 2021 maximal 40 Plätze fehlen könnten. Die konkrete Anzahl wird sich im Laufe der nächsten Monate durch die Anmeldungen herausstellen. In den Folgejahren rechnet die Verwaltung aufgrund der vorhandenen Datenbasis mit weiter steigenden Bedarfszahlen.
 
„Klar ist, der aktuelle Bedarf für alle Betreuungsformen ist enorm. Wir arbeiten deshalb in der Stadtverwaltung und im Gemeinderat bereits an Lösungen“, fasst Hauptamtsleiter Markus Malcher die Lage zusammen.
 
Eine positive Tendenz für die Zukunftsfähigkeit und Attraktivität von Uhingen macht dagegen Bürgermeister Wittlinger aus. „Noch vor fünfzehn Jahren haben wir uns Gedanken über eventuelle Schließungen von Einrichtungen machen müssen. Heute finden wir uns in der gegenteiligen Situation wieder. Ich halte es allerdings für ein sehr positives Zeichen, dass viele Familien in Uhingen leben und die Geburtenzahlen steigen“.
 
Weiter stand die neue Kindergartenordnung auf der Tagesordnung des Verwaltungsausschusses. Seit 2011 ist aufgrund gesetzlicher Vorgaben eine Anpassung notwendig geworden. Die Kindergartenordnung regelt den Betreuungs- und Bildungsauftrag der Kindergärten. Neben dem Aufnahmeverfahren geht es auch um die Aufsichtsbestimmungen, Öffnungszeiten und Ferien, den Elternbeitrag in Form von Gebühren, Versicherungen, die Regelung in Krankheitsfällen, Erziehungspartnerschaften und den Datenschutz. Der Verwaltungsausschuss hat die neue Kindergartenordnung mit einer Gegenstimme beschlossen. Diese tritt ab 22. Juni 2020 in Kraft.
 
Die Erlasse der städtischen Gebühren für die Kindergartenbeiträge sowie für die Beiträge zur Tagesmütterbetreuung, für die Kernzeitbetreuung und für die musikalische Früherziehung für den Monat Juni standen am 26. Juni auf der Tagesordnung des Gemeinderats. Im Kindergartenbereich wurden für die reduzierte Regelbetreuung angepasste Regelsätze analog der Notbetreuung festgelegt. Die Räte haben dabei den Vorschlägen der Verwaltung einstimmig zugestimmt.

Aktuelle Situation im Uditorium

 
 
Wie alle Einrichtungen der Stadtverwaltung ist auch das Uditorium stark von den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie betroffen. Nach der kompletten Schließung über mehrere Monate hinweg, zeichnen sich auch in diesem Bereich zunehmend Lockerungen ab, so dass der Betrieb langsam wieder hochgefahren werden kann.
 
Die Landesregierung hat am 23. Juni 2020 eine neue Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen, die am 1. Juli 2020 in Kraft trat. Laut dieser Verordnung sind ab dem 1. Juli Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen möglich, wenn den Teilnehmenden für die gesamte Dauer der Veranstaltung feste Sitzplätze zugewiesen werden und die Veranstaltung einem im Vorhinein festgelegten Programm folgt. Dies betrifft Kulturveranstaltungen, Vereinstreffen oder Mitarbeiterversammlungen.
 
Die Abstandsregelungen als Basis für die Eindämmung des Virus bleiben jedoch weiterhin bestehen. Konkret bedeutet dies für den Betrieb des Uditoriums, dass die Stühle mit einem Abstand von 1,5 Metern zueinander gestellt werden müssen. Bei Einhaltung dieser Vorschriften können maximal 130 Stühle im großen Saal gestellt werden; das heißt nur 130 Personen können eine Veranstaltung besuchen.
 
„Die Weiterentwicklung der Situation ist - Stand heute - nicht vorhersehbar. Der Gesundheitsschutz der Bevölkerung steht nach wie vor über allem - trotz der zunehmenden Lockerungen“, so Bürgermeister Matthias Wittlinger. „Wir sind bemüht, den Betrieb langsam hochzufahren und den Besuchern trotz der geltenden Vorschriften einen angenehmen Aufenthalt in unserem Haus zu bieten. Aktuell finden Tagungen, Sitzungen und kleinere Besprechungen in unseren Räumlichkeiten statt. Wir sind zuversichtlich, nach der Sommerpause auch wieder kleinere Kulturveranstaltungen durchführen zu können“, erklärt Wittlinger.

Corona: Übersicht über die Lockerungen ab dem 1. Juli

Die Landesregierung hat am 23. Juni 2020 eine neue Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Sie tritt am Mittwoch, den 1. Juli 2020, in Kraft.
Was ändert sich zum 1. Juli?
Die Corona-Verordnung wurde in den vergangenen Monaten aufgrund der veränderten Lage zumeist für Lockerungen von Maßnahmen mehrfach geändert. Jetzt wurde die komplette Verordnung neu gefasst, sie ist damit übersichtlicher und leichter verständlich. Die Neufassung gilt ab 1. Juli. Hier ein Überblick über die wesentlichen Änderungen.
Ab dem 1. Juli dürfen sich im öffentlichen Raum nun genau wie im privaten Raum 20 Personen treffen. Die neue Verordnung unterscheidet dann nicht mehr zwischen privaten und öffentlichen Räumen. (Die Regelungen dazu finden Sie jetzt in Paragraf 9.)Ab dem 1. Juli ist bei privaten Veranstaltungen mit nicht mehr als 100 Teilnehmenden kein Hygienekonzept wie in Paragraf 5 gefordert mehr nötig. Dies gilt etwa für Geburtstags- oder Hochzeitsfeiern, Taufen und Familienfeiern.Ab dem 1. Juli sind Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen möglich, wenn den Teilnehmenden für die gesamte Dauer der Veranstaltung feste Sitzplätze zugewiesen werden und die Veranstaltung einem im Vorhinein festgelegten Programm folgt. Also etwa Kulturveranstaltungen, Vereinstreffen oder Mitarbeiterversammlungen.Ab dem 1. August sind Veranstaltungen mit weniger als 500 Personen wieder erlaubt.Untersagt sind weiterhin Tanzveranstaltungen mit Ausnahme von Tanzaufführungen sowie Tanzunterricht und -proben.Bis zum 31. Oktober sind Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmenden weiter untersagt.Clubs und Diskotheken dürfen weiterhin nicht öffnen. Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen sowie jede sonstige Ausübung des Prostitutionsgewerbes bleiben ebenfalls untersagt.Abstandsregelungen und Maskenpflicht bleiben bestehen.
 
Weitere Informationen unter www.baden-wuerttemberg.de.
 
Corona: Lockerungen für den Breitensport
 
Zum Sport gibt es derzeit drei Verordnungen in Baden-Württemberg. Dies sind die Corona-Verordnungen zum Profi- und Spitzensport, zu Sportwettkämpfen und zu Sportstätten. Für die Zeit ab dem 1. Juli 2020 werden diese Bereiche in einer neuen Corona-Verordnung Sport zusammengeführt. „Mir war es sehr wichtig, die Regelungen für den Sport deutlich übersichtlicher und verständlicher zu machen. Deswegen gibt es künftig nur noch eine Verordnung, die klar regelt, was im Sport erlaubt ist“, sagt Sportministerin Dr. Susanne Eisenmann. Die neue Verordnung Sport wird ab dem 1. Juli 2020, also zeitgleich mit der neuen Corona-Verordnung, in Kraft treten.
 
In der neuen Sport-Verordnung sind weitere Lockerungen enthalten. Sie ermöglicht unter gewissen Vorgaben wie Hygienevorschriften und Dokumentationspflichten das Training, den Spielbetrieb und Wettkämpfe in Kontaktsportarten. Dies gilt auch für den Amateur- und Leistungssport. „Sport und Bewegung sind essenziell für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Ich freue mich deshalb gerade auch für unsere vielen Breitensportlerinnen und -sportler in Baden-Württemberg, dass wir diesen Schritt ermöglichen und sie ihr Hobby wieder ausüben können“, sagt Sportministerin Eisenmann.
 
Im organisierten Trainings- und Übungsbetrieb kann von der Abstandsregel abgewichen werden, sofern das die für die Sportart üblichen Sport-, Spiel- und Übungssituationen erfordern. Abseits des Sportbetriebes ist der Abstand von mindestens 1,5 Metern weiter einzuhalten. Die maximale Gruppengröße für den Trainings- und Übungsbetrieb ist entsprechend der generellen Corona-Verordnung auf 20 Personen beschränkt. Bei Trainings- und Übungsformen, in denen ein andauernder körperlicher Kontakt erforderlich ist, sind feste Trainings- und Übungspaare zu bilden, zum Beispiel bei Kampfsportarten.
 
Neue Maßgaben für Sportwettkämpfe und Sportwettbewerbe
Die neue Corona-Verordnung Sport ermöglicht ab dem 1. Juli die Durchführung von Sportwettkämpfen mit Körperkontakt auch im Breitensport. Insgesamt dürfen allerdings maximal 100 Sportlerinnen und Sportler an einem Sportwettkampf bzw. Sportwettbewerb teilnehmen. Möglich sind außerdem Zuschauer bei den Sportwettkämpfen. Hier liegt die Maximalzahl bei 100 Zuschauerinnen und Zuschauern, für die das Abstandsgebot gilt. „Zuschauer sind bei Sportwettkämpfen das Salz in der Suppe. Sie treiben unsere Sportlerinnen und Sportler zu Höchstleistungen an. Deswegen freuen wir uns, dass wir auch hier eine Lockerung ermöglichen können“, so Sportministerin Eisenmann.
 
Ab dem 1. August können insgesamt maximal 500 Sportlerinnen und Sportler sowie Zuschauerinnen und Zuschauer an Sportwettkämpfen bzw. Sportwettbewerben teilnehmen bzw. diese verfolgen. Dabei ist die zahlenmäßige Aufteilung zwischen Sportlerinnen und Sportlern und Zuschauerinnen und Zuschauern dem Veranstalter freigestellt. Diese Regelung gilt dann bis einschließlich 31. Oktober.
 
Weitere Informationen
Die Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über die Sportausübung gilt ab dem 1. Juli 2020. Sie ist unter dem folgenden Link abrufbar:
https://km-bw.de/CoronaVO+Sport+ab+1_+Juli

Stadt Uhingen ist bei Klimaschutz Kampagne des Landkreises mit dabei

Am 19.06. startete die Klimaschutzkampagne „TEAM KLIMA“ des Landkreises Göppingen. Ziel der Kampagne ist es, möglichst viele Menschen dahingehend zu motivieren, Umwelt- und Klimaschutz in ihren Alltag zu integrieren.
 
„Es gibt bereits sehr viele positive Beispiele hier im Landkreis, auf die wir stolz sein können, und viele Menschen, die sich schon aktiv für den Klimaschutz einsetzen. Bei diesen „Klimaheld*innen“  möchte ich mich  ausdrücklich bedanken“, so Landrat Edgar Wolff.
Darüber hinaus ruft Landrat Wolff zum Mitmachen auf: „Nur gemeinsam – Kommunen, Unternehmen und jede und jeder Einzelne als Individuum – können wir die Herausforderung meistern und den Klimawandel in den Griff bekommen. Deshalb möchte ich alle Bürgerinnen und Bürger ermutigen, ebenfalls aktiv zu werden und sich dem TEAM KLIMA anzuschließen.“
 
Wer selbst aktiv werden möchte hat die Möglichkeit mit dem landkreiseigenen CO<sub>2</sub>-Rechner zuerst einmal seinen eigenen CO<sub>2</sub>-Fußabdruck zu berechnen und sich danach bei den Tipps und Tricks der Geschäftsstelle Klimaschutz des Landkreises zu informieren, wie man diesen – bezogen auf die unterschiedlichen Lebensbereiche – verkleinern kann. Zudem werden Aktionen vorgestellt, an denen man sich beteiligen kann, sowie auf weitere Möglichkeiten zum Mitmachen aufgezeigt.
 
Der Landkreis selbst hat Klimaschutz schon längst als Schlüsselthema ausgerufen und geht mit vielen verschiedenen Maßnahmen und Projekten, welche im Integrierten Klimaschutzkonzept des Landkreises verankert sind, voran. Ebenso sind viele Kommunen im Landkreis mit Vorzeigeprojekten aktiv unterwegs – genauso wie ansässige Unternehmen, die beispielsweise die Energiewende vor Ort gestalten oder bei denen Nachhaltigkeit einen zentralen Pfeiler der Firmenphilosophie darstellt. Vor allem aber der Einsatz vieler Bürgerinnen und Bürger im Landkreis ist lobenswert und eine wichtige Grundlage zur Eindämmung des Klimawandels. Für alle Akteursgruppen sowie für die dazugehörigen Projekte und Geschichten gibt es nun das TEAM KLIMA, welches in erster Linie als Plattform für diese Klimaheld*innen dient. Grundsätzlich gilt, dass jeder noch so kleine Beitrag zählt und jede Aktivität auf der Homepage www.team-klima.de aufgeführt wird.
„Von Klimaschutzaktivitäten zu erzählen und Teil des TEAM KLIMA zu werden lohnt sich in zweierlei Hinsicht: Am wichtigsten ist, dass sowohl die Umwelt als auch nachfolgende Generationen von Ihrem Engagement profitieren und gleichzeitig weitere Menschen zum Handeln motiviert werden.
 

Uhinger Bürger spendet 50 Liter Desinfektionsmittel

Robert Bressmer, Uhinger Bürger und Unternehmer im IT Bereich, hat der Stadtverwaltung Uhingen 50 Liter Desinfektionsmittel gespendet. „Mit dieser Spende setzt Robert Bressmer auf verschiedenen Ebenen ein sehr positives Zeichen. Zum einen kommt diese Spende der Bürgerschaft zugute, da das Desinfektionsmittel in allen öffentlichen Einrichtungen wie der Bücherei, die Kindergärten, die Verwaltungsstellen und das Rathaus verteilt werden kann. Zum anderen ist es nicht selbstverständlich, dass wir in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine derart großzügige Spende entgegennehmen können. Des Weiteren schafft eine positive Aktion wie diese eine hoffnungsvolle Atmosphäre in unserer Stadt“, freut Bürgermeister Matthias Wittlinger.
Das gespendete Desinfektionsmittel zeugt von hoher Qualität und ist nicht mit Alkohol versetzt, so dass dieses auch in den Kindergärten verwendet werden kann.

Gemeindevollzugsdienst der Stadt Uhingen bekommt Unterstützung

Mit Vitali Günter bekommt das bisher dreiköpfige Team des Gemeindevollzugsdienstes bei der Stadtverwaltung Uhingen Unterstützung. Der 29-jährige ist Fachkraft für Schutz und Sicherheit.
Ordnungsamtsleiter Michael Eberhard ist es wichtig, dass alle Wochentage und alle Tageszeiten polizeibehördlich abgedeckt sind, um den „ruhenden Verkehr“, illegales Abladen von Müll, Kontrollen von Baustellenbeschilderungen oder die Verkehrsmessungen und -überwachung im Blick zu haben.

Das Uhinger Freibad öffnet am 24. Juni 2020

Ursprünglich war der „voraussichtliche Öffnungstermin“ für den 22. Juni geplant. Da jedoch die technischen Anforderungen an das neue Ticketsystem sehr hoch sind, möchte die Stadtverwaltung auf Nummer sicher gehen und den Start des Badespaßes zwei Tage nach hinten verschieben. „Der Start der Freibadsaison soll reibungslos verlaufen“, erklärt Bürgermeister Matthias Wittlinger.
„Die Uhinger Bäder sind wichtige Einrichtungen für die Bürgerschaft. Daher ist die Stadtverwaltung froh, unsere Gäste wieder begrüßen zu können. Das erstelle Konzept gewährleistet neben dem Badespaß Sicherheit für alle Besucherinnen und Besucher“, so der Rathauschef weiter.
Den Badegästen stehen zwei Besuchszeiten jeweils von 9 bis 13 Uhr und von 14 bis 20 Uhr zur Verfügung. 250 Gäste können sich pro Besuchszeit gleichzeitig auf dem Gelände des Freibads aufhalten. Hinzu kommen weitere 50 Personen ab 18 Uhr.
Für den Einlass in das Uhinger Freibad ist ein E-Ticket (elektronisches Ticket) notwendig, das nach kostenlosem Herunterladen einer App auf das Smartphone erworben werden kann. Der Name dieser App heißt „Bäder Suite“. Diese kann ab Dienstagmorgen, den 23. Juni ab 8 Uhr heruntergeladen und genutzt werden. Mit der Buchungsbestätigung erhält jeder Kunde einen QR-Code, der als Eintrittskarte an der Freibadkasse fungiert.
Antworten auf „häufig gestellte Fragen“ zum Freibadbesuch sind auf der Uhinger Homepage unter www.uhingen.de beantwortet.
Um die Gäste sowie das Personal zu schützen, muss laut Corona-Verordnung ein Reglement eingehalten werden. Die wichtigste Regel lautet, den Abstand von 1,5 Metern einzuhalten. Alle Becken, die Liegewiesen, der Spielplatz, die Außenduschen und Toiletten, die Tischtennisplatten und der Kiosk stehen den Gästen zur Verfügung. Eine Maskenpflicht besteht nur im Ein- und Ausgangsbereich, in den Toiletten und im Bereich des Freibadkioskes.
Bei weiteren Fragen kann bei der Stadtverwaltung unter 07161/9380 0 angerufen werden.

Corona-WarnApp steht zum Herunterladen bereit

Die Corona-WarnApp der Bundesregierung ist ein weiterer wichtiger Baustein bei der Eindämmung der Corona-Pandemie. Dabei setzt die App auf Freiwilligkeit und höchste Datensparsamkeit.
Für die Eindämmung der Pandemie erachtet Bürgermeister Matthias Wittlinger die Corona-WarnApp als sinnvoll und hilfreich. „Solange es keinen Impfstoff gegen das Coronavirus gibt und Deutschland nicht infektionsfrei ist, unterstützt neben allen weiteren Schutzmaßnahmen die App den Kampf gegen Covid-19. Der Schutz und die Sicherheit der Bürgerschaft ist wichtig“, erklärt Bürgermeister Matthias Wittlinger.
Im Unterschied zu Apps aus Nachbarländern haben Datenschutz und Datensicherheit bei uns höchste Priorität. Bei der deutschen Corona-Warn-App werden keine persönlichen Daten auf zentralen Servern gespeichert und somit auch die Forderungen des Verbraucherschutzes eingehalten. Jetzt ist jeder gefordert, sich und andere zu schützen – die neue App leistet einen wichtigen Beitrag. Der Entwicklungsprozess der App war transparent und nachvollziehbar. Die deutsche Corona-Warn-App steht seit Dienstag, 16. Juni 2020, zum freiwilligen Einsatz für jeden mit einem Smartphone zur Verfügung.
Infektionsketten erkennen, aufklären und unterbrechen
Wer sich die deutsche Corona-Warn-App aus den App-Stores von Google und Apple herunterlädt und installiert, kann dazu beitragen, Infektionsketten frühzeitiger zu erkennen, aufzuklären und zu unterbrechen. Das wird dadurch realisiert, dass man schnellstmöglich auf dem Smartphone informiert wird, wenn man länger Kontakt zu einer Person mit positivem Covid-19-Befund hatte, die ebenfalls das Smartphone nutzt und das Testergebnis freiwillig in der App erfasst hat.
Wenn sich der per Smartphone informierte App-Nutzer dann ebenfalls testen lässt und sich bei positivem Test an die Vorgaben hält, kann er dazu beitragen, einer neuen Infektionswelle vorzubeugen. Es bleibt zu hoffen, dass möglichst viele Verbraucher die App nutzen. Sie kann bei breiter Akzeptanz in der Bevölkerung die Eindämmung der Virus-Pandemie auf wertvolle Weise unterstützen. Bisher bemühen sich die Gesundheitsämter mit großem personellem Aufwand, Infektionsketten aufzuklären und nachzuverfolgen, damit sich das Virus nicht weiter ausbreiten kann. Grundlegende Schutzmaßnahmen wie Abstand halten, Mund-Nasenschutz tragen und Händewaschen müssen natürlich weiterhin eingehalten werden.

Vorbereitungen zur Öffnung des Uhinger Freibades laufen- Badespaß trotz Coronaauflagen ist das Ziel

Das Uhinger Freibad wird voraussichtlich am 22. Juni öffnen.
 
Es wird Neuerungen für den Besuch des Uhinger Freibades geben
 
Eine Neuerung stellt die Einrichtung des Ticketverkaufes dar, der zukünftig komplett elektronisch ablaufen wird. Wie wird dieser funktionieren? Die Besucher erwerben im Vorfeld eine Eintrittskarte, ein sogenanntes „e-Ticket“ (elektronisches Ticket) über das Internet, das die Voraussetzung für den Einlass in das Freibad ist. Beim Kauf der Eintrittskarte werden die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher registriert. Dies ist laut Coronaverordnung zwingend notwendig. Mit der Buchungsbestätigung erhält der Käufer einen Code (QR-Code), der als Eintrittskarte fungiert.
„Wir arbeiten darauf hin, dass der Start der Freibadsaison mit all den neuen Auflagen gut gelingen wird. Dafür benötigen wir eine gewisse Zeit. Das Ziel ist es, alles optimal vorzubereiten, um unseren Besucherinnen und Besuchern trotz der Coronaauflagen einen größtmöglichen Badespaß zu gewährleisten“, erklärt Bürgermeister Matthias Wittlinger.
 
Die Besuchszeiten werden gesplittet
 
Neu wird ebenfalls sein, dass sich nur eine limitierte Anzahl an Besuchern im Freibad aufhalten kann. Die Öffnungszeiten werden hierfür in zwei verschiedene Besuchszeiten gesplittet Dies lauten wie folgt:
 
Besuchszeit 1:         9 bis 13 Uhr
Besuchszeit 2:         14 bis 20 Uhr
 
Ab 18 Uhr können nochmals rund 50 Personen bis 20 Uhr in das Freibad Einlass finden.
 
Zwischen den beiden Besuchszeiten am Vormittag und am Nachmittag wird das Freibad gereinigt und desinfiziert, um einen höchstmöglichen Infektionsschutz zu gewährleisten.
 
„Wir wünschen uns, dass sich nach der Öffnung des Freibades alle Besucherinnen und Besucher schnell an die Neuerungen gewöhnen werden. Sie sollen keine Hürde darstellen, sondern vielmehr die Badegäste schützen. Das Bäder-Team wird alles tun, um die großen und kleinen Besucher bestmöglich zu betreuen und zu unterstützen“, sagt die stellvertretende Kämmerin Annelie Waldinger, die sich für die Uhinger Bäder verantwortlich zeichnet.
 

Öffnung der Kindergärten ab Ende Juni – Informationen der Landesregierung liegen noch nicht vor

In einer Pressemitteilung vom 28. Mai kündigt das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport die vollständige Öffnung von Kitas, Kindertagespflege und Grundschulen an. Diese Entscheidung basiert auf ersten vorliegenden Erkenntnissen einer Studie, die von der Landesregierung in Auftrag gegeben wurde. Diese besagt, dass Kinder bei der Verbreitung des Corona-Virus keine Treiber des Infektionsgeschehens seien. Kinder bis zehn Jahre spielen demnach eine untergeordnete Rolle bei der Übertragung von Covid-19.
Die Erfahrungen der vergangenen Wochen hinsichtlich der schrittweisen Lockerung haben insbesondere für den Kindergartenbereich gezeigt, dass die Entscheidungen der Landesregierung zwar frühzeitig getroffen wurden, die Kommunen jedoch erst wenige Tage oder am Wochenende vor Inkrafttreten der neuen Corona-Verordnung nähere Informationen zur praktischen Umsetzung erhalten haben. Da diese rechtlich bindend bzw. Grundlage für weitere Entscheidungen waren, konnten die Lockerungen nicht immer zum Stichtag genau realisiert werden.
Im Hintergrund laufen für zehn städtische Kindergärten, deren bauliche Gegebenheiten sehr unterschiedlich sind, komplexe Prozesse zur Einhaltung der Verordnung ab. Hinzu kommen die Abstimmungen mit den Eltern und dem Fachpersonal. „Die Anpassung der Infrastruktur und der neuen organisatorischen Strukturen können nicht innerhalb weniger Stunden umgesetzt werden. Es ist bedauerlich, dass daher in einer bereits angespannten Situation Kinder und Eltern nicht immer sofort zu den Stichtagen in den Genuss der Lockerungen kommen konnten. Es bleibt für die vollständige Öffnung der Kindergärten zu hoffen, dass uns die Landesregierung zumindest eine Woche Organisationsspielraum für alle notwendigen Maßnahmen lässt und die Kommunen frühzeitig über das rechtliche Regelwerk informiert“, erklärt Hauptamtsleiter Markus Malcher.
Die Stadtverwaltung Uhingen wird auch bei der bevorstehenden vollständigen Öffnung der Kindergärten wie bisher so schnell wie möglich eine gute Lösung für die Eltern und deren Kinder erarbeiten.

Öffnung des Uhinger Freibades wird vorbereitet

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
liebe Familien, liebe Kinder,
 
die Öffnung der Bäder ist landesweit im Gespräch. Bisher liegen den Kommunen jedoch noch keine konkreten Handlungsrichtlinien für den Badebetrieb vor, die über die Coronaverordnung gesetzlich geregelt werden.
Nichtsdestotrotz ist das Bäder-Team des Uhinger Freibades bereits am Werk, um die ersten grundsätzlichen Maßnahmen wie die Vorbereitung der Becken, Pflege der Grünanlagen und die technischen Voraussetzung für den Badebetrieb umzusetzen. Wunsch und Ziel der Stadtverwaltung wäre es, Ende Juni die Türen für die Besucherinnen und Besucher öffnen zu können.
Nun bleibt abzuwarten, wann und in welchem Umfang die Coronaverordnung in Kraft tritt.
Sobald der Stadtverwaltung Uhingen zu diesem Thema neue Informationen vorliegen, werden wir Sie darüber informieren.
 
Es würde mich sehr freuen, wenn wir Sie nach einer langen Zeit der Schließung bald in unserem Freibad begrüßen können.
 
Alles Gute und herzliche Grüße
Ihr
 
Matthias Wittlinger

Wege auf dem Uhinger Hauptfriedhof wurden saniert

Diese Woche konnten die viertägigen Sanierungsarbeiten der Wege auf dem Uhinger Hauptfriedhof abgeschlossen werden. Mit der Zeit haben sich Problemstellen aufgetran:  Risse und Unebenheiten wurden teilweise zu Stolperstellen. Zudem störten diese das Gesamtbild des Friedhofes. „Neben der Sicherheit konnte auch die Ästhetik des Friedhofes wieder hergestellt werden. Friedhöfe sind sensible Orte der Trauer. Daher lag mir diese Maßnahme besonders am Herzen“, erklärt Bürgermeister Matthias Wittlinger.
Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 24.000 Euro. Aufwendig waren die Arbeiten um die Grabeinfassungen herum, da diese von Hand bewerkstelligt und je nach Einfassungshöhe individuell eingearbeitet werden mussten.

Stadt Uhingen erweitert vorübergehend die Öffnungszeiten des Wertstoffhofes

Mit Beginn der Coronakrise ist die Nachfrage an der Müll- und Grünabfallentsorgung  beim Uhinger Wertstoffhof stetig gestiegen. Diese Tatsache hatte zum einen zur Folge, dass die Wartezeiten für die Bürgerschaft anstiegen sind. Zum anderen verlangsamten sich die Abläufe durch die Einhaltung der Hygienemaßnahmen zur Vermeidung neuer Infektionen.
Um dem entgegenzuwirken hat die Stadtverwaltung Uhingen beschlossen, die Öffnungszeiten vorübergehend zusätzlich durch den Mittwochnachmittag zu erweitern. Dies gilt ab sofort.
Damit lauten die Öffnungszeiten bis auf weiteres wie folgt:
 
Dienstag, Mittwoch und  Donnerstag             15 bis 18 Uhr
Samstag                                                                10 bis 17 Uhr
 
Auch die Blockabfertigung vor dem Gelände des Wertstoffhofes kann ausgesetzt werden. Neben der Erweiterung der Öffnungszeiten führt diese Lockerung ebenfalls zu einer Verringerung der Wartezeiten.
Nach wie vor gilt jedoch die Einhaltung des Sicherheitsabstandes von mindestens 1,5 Metern.

Leerung der Mülleimer in Uhingen am 28.05.

Im letzten Mitteilungsblatt der Stadt Uhingen (Nummer 21) wurde fälschlicherweise ein unkorrektes Datum für die Leerung der Mülleimer für den Hauptort, die Teilorte und Schloss Filseck angegeben. Das richtige Datum für die Leerung lautet: Donnerstag, 28.05.2020.

Aus dem Uhinger Gemeinderat: Kindergartengebühren werden erlassen

Der Uhinger Gemeinderat in seiner Sitzung am 15.05.2020 beschlossen, die Kindergartengebühren für die Kinder, die seit der Schließung Mitte März keine Einrichtung mehr besucht haben, für die Monate April und Mai zu erlassen. Für Juni wird der Einzug der Gebühren zunächst wieder ausgesetzt. Für einen Erlass dieser Gebühren bedarf es eines erneuten Beschlusses des Gemeinderats.
Für die Kinder, die in die Notbetreuung gehen, ist eine Gebühr zu entrichten. Diese ist von der wöchentlichen Bringzeit abhängig.

Stadt Uhingen erweitert erneut die Betreuung an den Kindergärten

Mit der neuesten Änderung der Corona-Verordnung vom 16.05.2020 hat das Land Baden-Württemberg die Möglichkeit geschaffen, Kinder in den Kindertageseinrichtungen bis zu 50 Prozent der in der Betriebserlaubnis genehmigten Gruppengröße aufzunehmen.
Bürgermeister Matthias Wittlinger begrüßt die Lockerung im Kindergartenbereich. „Uns ist es als Stadtverwaltung wichtig, einer größtmöglichen Anzahl an Kindern einen Kindergartenbesuch zu ermöglichen. Zum einen sollen die sozialen Kontakte mit Gleichaltrigen wieder aufgebaut werden können. Zum anderen benötigen Eltern Entlastung im Alltag, da die Eltern zumeist berufstätig sind.“
Seit Bekanntgabe der notwendigen Vorgaben des Landes am vergangenen Wochenende hat die Stadtverwaltung unverzüglich damit begonnen, ein Betreuungsangebot für die Eltern mit Kindern in den Uhinger Kindergärten auf den Weg zu bringen. Ab dem 25.05.2020 kann die Stadtverwaltung Uhingen weitere Kindergartenplätze im rechtlich zulässigen Rahmen anbieten. Die Trägerverbände  der Kindertageseinrichtungen haben zusammen mit dem Gemeinde- und dem Städtetag einen Orientierungsfahrplan für die Festlegung der Auswahlkriterien herausgegeben, an den sich die Stadtverwaltung gehalten hat.
 
Erste Priorität haben nach den aktuellen Vorgaben weiterhin die Kinder, deren Eltern in systemrelevanten beziehungsweise präsenzpflichtigen Berufen arbeiten.
Des Weiteren sollten Kinder  mit einem erhöhten Förderbedarf aufgenommen werden. Diesen gleichgestellt sind Kinder, die aufgrund der familiären Situation dringend eine Betreuung benötigen.
Vorschulkinder sollten im letzten Kindergartenjahr gut auf den Besuch der Schule vorbereitet werden. Aus diesem Grund möchte die Stadtverwaltung für die Vorschüler und Vorschülerinnen eine Möglichkeit schaffen, an einzelnen Tagen in der Woche den Kindergarten zu besuchen.
Weitere Kriterien für eine Aufnahme können bei noch freien Plätzen eine Ausweitung der berufsbedingten Gründe, (Arbeit im Homeoffice mit Onlinepräsenzzeiten) oder die Vorbereitung und Teilnahme an Abschlussprüfungen schulischer, hochschulischer oder beruflicher Art sein.
 
Um die Infektionsgefahr weiterhin niedrig zu halten, gilt es auch für die Eltern, bestimmte Hygienerichtlinien zu beachten. So sind die Kinder an der Tür abzugeben und die Eltern müssen bei der Übergabe einen Mundschutz zu tragen. Auch müssen die Einrichtungen festgelegte und gestaffelte Bring- und Holzeiten organisieren, um die Kontakte vor der Kindergartentür zu reduzieren.
 
Das ausgesprochene Ziel der Stadtverwaltung ist es, möglichst vielen Kindern wenigstens an einzelnen Tagen in der Woche die Möglichkeit für einen Kindergartenbesuch zu ermöglichen, um ein bisschen Normalität zurückzugewinnen.
 

Rathaus Uhingen: Öffnungszeiten und Terminregelung

Nach über zwei Monaten der Schließung bieten ab 25. Mai das Uhinger Rathaus und die Verwaltungsstellen in Holzhausen, Sparwiesen und Baiereck wieder reguläre Öffnungszeiten an. Wie bisher besteht die Möglichkeit auch außerhalb dieser Zeiten Termine zu vereinbaren, um die Wartezeiten für die Bürgerschaft möglichst kurz zu halten.
 
Grundsätzlich gelten für den Besuch des Rathauses und der Verwaltungsstellen folgende Verhaltensrichtlinien:
 
Der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern muss eingehalten werden. In den Wartezone, den Fluren und in den Treppenhäusern des Rathauses sowie in den Außenstellen besteht Maskenpflicht. Ebenso für den Fall, dass 1,5 Meter Mindestabstand unterschritten wird.Im Wartebereich des Uhinger Rathauses im Foyer dürfen sich gleichzeitig nicht mehr als acht Personen aufhalten.Der Zutritt in das Rathaus ist auf die erforderliche Person beschränkt.Im Nebengebäude (Kämmerei und Bauamt) muss für den Einlass geklingelt werden.
 
Auch weiterhin gilt: Sollten Fragen und Vorgänge telefonisch oder per E-Mail abgeklärt werden können, soll von einem persönlichen Besuch im Rathaus oder den Verwaltungsstellen abgesehen werden. Zu erreichen ist die Stadtverwaltung unter 07161/9380 0 und unter info@uhingen.de.
 
In Zusammenhang mit der Lockerungen der Coronaverordnung und der Ankündigung der Öffnung der Uhinger Stadtverwaltung für die Öffentlichkeit kam es bereits diese Woche telefonisch zu einer hohen Nachfrage an Terminen. Um mehr Zeit für Terminvereinbarungen zur Verfügung zu haben und um Wartezeiten zu verkürzen, gelten bis auf Weiteres für die gesamte Stadtverwaltung folgende reduzierte Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 9 bis 12 Uhr
Mittwoch: 16 bis 18 Uhr
Donnerstag: 14 bis 16 Uhr
 
Es können gerne Termine außerhalb der regulären Öffnungszeiten vereinbart werden.
 
Weitere Informationen zu den Öffnungszeiten:
 
Aufgrund personeller Engpässe sind die Öffnungszeiten der Verwaltungsstellen aktuell leider eingeschränkt.
 
Außenstelle in Baiereck
 
Montag: 14.30 - 18.00 Uhr
 
Telefon 07161/9380-102
 
 
Außenstelle in Sparwiesen
 
Mittwoch: 15.00 - 18.00 Uhr
 
Telefon 07161/37123
 
 
Außenstelle in Holzhausen
 
Donnerstag: 15.00 - 18.00 Uhr
 
Telefon 07161/37136

Öffnung der Uhinger Spielplätze

Seit heute sind die 30 öffentlichen Uhinger Spielplätze im Haupt- und in den Teilorten wieder geöffnet.
„Nach vielen Wochen der „Spielplatz-Schließung“ begrüße ich die Öffnung und hoffe, dass die Regeln zur Nutzung Akzeptanz finden. Trotz des einzuhaltenden Mindestabstands und der Begrenzung der Besucherzahl gewinnen Eltern und ihre Kinder eine kleine Freiheit zurück, die Freude und Ausgleich schafft“, zeigt sich Bürgermeister Matthias Wittlinger erleichtert.
Die zulässige Höchstzahl der Kinder ist auf zehn Kinder pro Spielplatz begrenzt. Erwachsene Begleitpersonen werden nicht in die Belegungszahl eingerechnet, da sie sich oft am Rande des Spielgeländes aufhalten und beim Spielen mit dem Kind aus dem eigenen Haushalt keinen Abstand einhalten müssen. Eine wichtige Regel ist, neben der Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern, dass der Spielplatz nur von Kindern in Begleitung von Erwachsenen genutzt werden darf. Allgemein gelten die Regeln der Coronaverordnung des Landes. Zusätzlich wurden vom Uhinger Bauhof Informationsplakate zum richtigen Verhalten aufgehängt.
Teilweise liegen die Spielplätze neben Bolzplätzen. Diese sind nach wie vor geschlossen. Die Spielplätze auf Schulanlagen oder in Kindergärten können nach wie vor nicht genutzt werden.

Bücherei der Stadt Uhingen mit neuer Leitung geöffnet

Die Uhinger Bücherei ist wieder offen. Nach der Schließung Mitte März aufgrund der Coronakrise öffnete sie am 28. April im Rahmen der gesetzlichen Lockerungen als eine der ersten Büchereien im Landkreis erneut ihre Türen. Seit 1. April ist Sabine Herwig die neue Leiterin der Bücherei. Bereits von Mai 2018 bis September 2019 hatte sie diese Stellung als Mutterschaftsvertretung inne.
 
Die 61-jährige Sabine Herwig hat gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen Andrea Haidle und Katrin Ayrer alle Maßnahmen umgesetzt, die laut Coronaverordnung Voraussetzung für die Öffnung waren. Die 2018 renovierte Einrichtung ist durch die aktuellen Sicherheitsvorschriften kaum wiederzuerkennen. Abschrankungen, Plexiglasschutz, Abstandsbänder, weggeräumte Spielsachen und Sitzgelegenheiten haben die Räumlichkeiten zum Schutz der Besucher sehr verändert.
„Unsere Kundinnen und Kunden sind dennoch überaus froh, dass wir wieder geöffnet haben“, freut sich Sabine Herwig und ihr gesamtes Team. Es sei zwar gewöhnungsbedürftig, sich nicht auf die gewohnte unbefangene Art wie vor der Krise  in diesem Bücher-Begegnungshaus austauschen zu können. „Dennoch ist eine offene Bücherei mit Einschränkungen allemal besser als keine.“
 
Derzeit dürfen nur acht Personen gleichzeitig die Räumlichkeiten nutzen. Alle Besucher sind zur raschen Auswahl angehalten, um die Warteschlangen nicht unnötig zu verlängern. Es bietet sich also an, sich im Vorfeld zu überlegen, was ausgeliehen werden möchte.
 
Sabine Herwig hat als gelernte Buchhändlerin und Einzelhandelskauffrau das Metier von der Pike auf gelernt. Ihr Weg führte sie über Bad Godesberg nach München, Ulm und Berlin, um letztendlich mit ihrem Mann sieben Buchläden in und um Göppingen zu eröffnen und zu führen. Nach dem Verkauf hat sie sich eine neue Herausforderung gesucht.
Für die Uhinger Stadtbücherei hat die neue Leiterin bereits weitergehende Ziele. Neben zwei neuen Informationsbroschüren, mit Daten zur Online-Ausleihe und allgemeinen Informationen zur Uhinger Stadtbücherei, möchte sie den Internetauftritt optimieren, den Service verbessern, organisatorische Abläufe anpassen, das Sortiment an Büchern und anderen Medien stets aktuell und interessant halten, Kinder fürs Lesen begeistern. Des Weiteren setzt Sabine Herwig einen Akzent auf die Digitalisierung in der Bücherei, beispielsweise in Form einer Leser-App oder eines  Online-Kataloges. Ziel ist es, dass die Kunden der Uhinger Stadtbücherei einen maximalen Service mit benutzerfreundlicher Handhabung erfahren und auf einfache Art und Weise Bücher und andere Medien ausleihen können.
 

Uhinger Musikschule startet mit Einzelunterricht

Seit der Schließung der Musikschulen Mitte März durch die steigende Zahl der Covid-19 Infektionen konnte der Unterricht, abgesehen von der musikalischen Früherziehung und dem Blockflötenorchester, online ab der Woche vor Ostern weitergeführt werden. Laut Musikschulleiter Jaroslaw Wakarecy hat sich die digitale Art des Unterrichtens schnell etabliert und zu guten Ergebnissen geführt.
 
Ab 11. Mai kann in der Uhinger Musikschule (Berchtoldhof) der persönliche Einzelunterricht (Präsenzunterricht) mit einem Musiklehrer und einem Schüler in den Fächern Klavier, Keyboard, Violine und Gitarre wieder aufgenommen werden. Sechs der insgesamt 13 Lehrkräfte können unter Einhaltung des Hygieneplans persönlich unterrichten.
„Wir waren über die Möglichkeiten des digitalen Unterrichts sehr dankbar, sind nun jedoch auch froh über die herkömmliche Art der musikalischen Vermittlung“, so Wakarecy. Der Unterricht der Blasinstrumente wie Klarinette, Trompete, Posaune und Querflöte müsse weiterhin digital durchgeführt werden. Die Ansteckungsgefahr durch Tröpfcheninfektion ist bei Blasinstrumenten derzeit noch zu hoch.
 
Alle erforderlichen Hygienestandards wurden in den Räumlichkeiten der Musikschule bereits vorbereitet, so dass die Einzelstunden am kommenden Montag starten können. Der Mindestabstand von 1,5 Metern wird eingehalten, Vorrichtungen zur Handhygiene bereitgestellt, die Säuberung der Instrumente und regelmäßiges Lüften der Räumlichkeiten wird ebenfalls gewährleistet.

60 neue Bäume im Baugebiet Weilenberger Hof III

Foto: Jens Störl

 
 
Im Baugebiet Weilenberger Hof III wurden in den vergangenen Wochen über 60 Bäume gepflanzt. Darunter Amberbäume, Winter- und Silberlinden und Mehlbeeren. Bei der Pflanzauswahl wurde auf die einzelnen Pflanzstandorte, die Klimaverträglichkeit und auf ästhetische Faktoren geachtet.
 
Für die Begrünung des Wohngebietes hatte man unterschiedliche Bepflanzungsarten (Baumalleen, Hochstaudenflur, Strauchhecken, Dachbegrünung von Flachdächern etc.) vorgesehen. In weiteren Schritten werden Hochstaudenflure zur Freihaltung der Kaltluftabflussbahn, freiwachsende Hecken als Vogelnähgehölz und kleine Grünflächen entstehen.
 
Die Erschließung des Baugebietes Weilenberger Hof III, die Vermessung der Grundstücke für den ersten Bauabschnitt und die Bewerbungsfrist sind inzwischen abgeschlossen. Derzeit läuft das Auswahl- und Vergabeverfahren unter Einbindung des Gemeinderates.
 

Aktuelle Öffnungszeiten Rathaus Uhingen

 
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
das Ziel von Bundes- und Landesregierung ist die Verringerung der Infektionszahlen durch den Coronavirus. Dies führte unter anderem auch zur Schließung öffentlicher Gebäude und Einrichtungen.
Auch die Uhinger Stadtverwaltung im Rathaus ist eine systemrelevante Behörde, die dafür Sorge zu tragen hat, dass das öffentliche Leben aufrechterhalten werden kann. Daher ist diese von Einschränkungen betroffen. Sämtliche  Amtsgeschäfte laufen trotz der Coronaverordnung jedoch weiter und die Ämter sind wie gewohnt telefonisch (07161/9380 0) und per E-Mail (info@uhingen.de) erreichbar.
Über das Mitarbeiterverzeichnis auf der Uhinger Homepage unter www.uhingen.de können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung direkt kontaktiert werden.
Sollte das persönliche Erscheinen im Rathaus erforderlich sein, kann dieses telefonisch mit der entsprechenden Sachbearbeiterin oder dem Sachbearbeiter vereinbart werden. Für den Besuch im Rathaus gelten die allgemeingültigen Hygienehinweise.
Das Rathaus und die Außenstellen werden derzeit für die Anforderungen hinsichtlich des Schutzes vor Ansteckung vorbereitet. Hier wird es künftig Beschränkungen in der Anzahl der Besucher im gleichen Raum auf eine angemessene Maximalzahl, Orientierungshilfen für die Einhaltung des Abstandgebots oder transparente Schutzvorrichtungen im Dienstleistungsbereich geben.
Sobald die Umrüstungen abgeschlossen sind, werden die Öffnungszeiten weiter ausgeweitet.
Ich bedanke mich für Ihr Verständnis und Ihre Disziplin. Bleiben Sie gesund!
 
Herzlich grüßt Sie
Ihr
 
Matthias Wittlinger
 

Was machen Erzieherinnen und Erzieher der Stadt Uhingen während der Schließungszeiten?

 
 
Seit Mitte März sind alle Kindergärten im Land geschlossen. Lediglich eine Notbetreuung für Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten, wurde in unterschiedlichen Kindertageseinrichtungen angeboten. Unter die Notbetreuung fallen auch Kinder aus der Kernzeitbetreuung. Durch die Schließung der Einrichtungen sind für eine Vielzahl der rund 90 Erzieherinnen und Erzieher der Uhinger Einrichtungen zeitliche Freiräume entstanden.
 
Oberste Priorität hat seit Beginn der Coronakrise die Betreuung der Eltern und Kinder über Telefon und digitale Kommunikationswege. Elterngespräche, Problemstellungen und alltägliche Fragen zur Kinderbetreuung wurden telefonisch abgewickelt. Zusätzlich haben Eltern und deren Kinder in regelmäßigen Abständen Post mit Bastelmaterialen und Kreativvorschläge erhalten, um einen gewissen Grad an Beschäftigung zu gewährleisten.
Die Freiräume wurden auch dafür genutzt, um Ausstattungsgegenstände (Spielsachen, Möbel etc.), die Räumlichkeiten und Liegengebliebenes auf einen aktuellen Stand zu bringen. Teilweise konnten Reinigungsmaßnahmen, die für die Sommerferien einplant waren, vorgezogen werden.
Zum anderen wurde inhaltlich gearbeitet. Bestehende pädagogische Konzepte konnten weiterentwickelt  und zukunftsorientiert angepasst. Ein Schwerpunktthema dieser Arbeit war die „Partizipation“. Hinter diesem Fachbegriff aus dem Kindergartenbereich verbirgt sich inhaltlich, dass Kinder in Entscheidungsprozesse, die das Zusammenleben betreffen, einbezogen werden. Kinder sollen dabei erlernen, Bedürfnisse, Wünsche und eigene Ideen wahrzunehmen und diese äußern zu können.
Eine weitere Maßnahme betraf die bereits bestehenden Hygienepläne der Kindergärten und aller städtischen Einrichtungen, die der neuen Coronaverordnung angepasst werden mussten.
Ein Teil der Erzieherinnen hat das Hilfsprojekt „Uhingen kümmert sich“ organisatorisch auf den Weg gebracht und steht von Montag bis Freitag bereit, um für hilfsbedürftige Menschen die Einkäufe zu erledigen. „Selbst beim Uhinger Wertstoffhof, der im Augenblick überdurchschnittlich häufig angefahren wird, haben sich Auszubildende aus dem Erziehungsbereich engagiert und waren hilfreich vor Ort, als dort die Warteschlangen immer länger wurden“, erklärt Hauptamtsleiter Markus Malcher, der sich für den Personalbereich verantwortlich zeichnet. „Die Coronakrise erfordert nicht nur ein grundlegendes Umdenken, was Organisations- und Kommunikationsstrukturen angeht, sondern auch ein hohes Maß an Flexibilität“, so Malcher weiter.
Die Notgruppen in den Kindergärten und der Klassen fünf bis sieben wurden seit Wochenbeginn erweitert. Dies hat zur Folge, dass der Bedarf an Betreuung gestiegen ist. Die Anzahl der zu betreuenden Kinder stieg in den Kindergärten von vier auf zehn Gruppen, so dass in jedem der städtischen Kindergärten Notgruppen betreut werden.
 

1. Mai-Nacht mit Einschränkungen

1. Mai-Nacht mit Einschränkungen- Polizei nimmt auch die Eltern in die PflichtTraditionell ist die Nacht zum 1. Mai die Nacht, in der sich Kinder und Jugendliche auf den Weg machen, um ihren Mitmenschen Streiche zu spielen. Gegen wohl überlegte und originelle Maischerze ist auch nichts einzuwenden, sagt die Polizei, solange es im gesetzlichen Rahmen bleibt. Angesichts der Corona-Krise ist der Rahmen in diesem Jahr aber noch enger gesteckt. Die Polizei mahnt: Die Nacht zum 1. Mai ist kein "Ausnahmetag". Schon gar keiner, an dem die Polizei ein Auge zudrückt. Ganz im Gegenteil. Wie jedes Jahr wird sie verstärkt unterwegs sein. Neben Jugendschutz- und Verkehrskontrollen wird sie dabei auch die Einhaltung der „Corona-Regeln“ im Auge behalten.   Konkret heißt das: Eine Gruppe von Kindern, die nicht in einem Haushalt leben, darf auch in der so genannten Mai-Nacht nicht um die Häuser ziehen. „Abgesehen davon, dass laut der geltenden Corona-Verordnung auch immer nur zwei Personen (außer Familien) im öffentlichen Raum unterwegs sein dürfen, kann in solchen Gruppen der vorgeschriebene Abstand kaum eingehalten werden“, so die Polizei. Sie appelliert daher an die Eltern und Erziehungsberechtigten: „Besprechen sie mit ihren Kindern, was erlaubt ist und was nicht. Zeigen Sie die Folgen falschen Verhaltens auf und sensibilisieren sie vor allem im Hinblick auf die Beschränkungen und deren Sinn. Aber auch darauf, was gefährlich ist.“ So könnte nach Einschätzung der Polizei manche gefährliche Situation und mancher Schaden verhindert werden, wie sie z. B. im letzten Jahr zu verzeichnen waren, als Mülleimer angezündet wurden (Warthausen/BC), Gullydeckel aus dem Boden gehoben und Verkehrszeichen abgebaut wurden (Kuchen/GP) oder der Verkehr behindert wurde, um einen überdimensionalen Maibaum privat aufzustellen (Gerstetten/HDH). In Heiligkreuztal (BC) wurde ein Maibaum umgesägt. Der fiel auf ein Grundstück und richtete Schaden an. Zum Glück wurden keine Menschen getroffen. In Erbach (UL) spannten Jugendliche ein Gewebeband über die Straße. Ein Autofahrer fuhr dagegen, weil das Band im Dunkeln nicht zu erkennen war. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.  Die Polizei hofft, dass in der kommenden Mai-Nacht vor allem Vernunft herrscht, keine Schäden zu beklagen sind und die eine oder andere gute Idee - im Rahmen des Erlaubten - zur Ermunterung aller beiträgt. Denn es sei durchaus erlaubt, andere zum Lachen zu bringen. Aber ein guter Spaß sei es nur, wenn alle lachen können, sagt die Polizei. Polizeipräsidium Ulm

Schutz von Feld und Flur in der Nutzzeit

Landwirtschaftlich genutzte Flächen, im Wesentlichen also Felder und Wiesen, dürfen während der Nutzzeit nur auf vorhandenen Wegen betreten werden. Als Nutzzeit gilt die Zeit zwischen Saat oder Bestellung und Ernte, bei Grünland die Zeit des Aufwuchses und der Beweidung. Sonderkulturen, insbesondere Flächen, die dem Garten-, Obst- und Weinbau dienen, dürfen nur auf Wegen betreten werden. Auf diese Regelungen des Naturschutzgesetz – NatSchG (§ 44) für Baden- Württemberg weisen wir zum Frühjahr ausdrücklich hin. Bitte halten Sie sich an dieses Betretungsverbot und helfen Sie damit unseren örtlichen Landwirten bei der Ausübung ihres Berufes.
Bitten achten Sie in diesem Zusammenhang auch auf Ihre Hunde oder sonstige Haustiere, die Sie bei sich führen und frei laufen lassen. Bitte sorgen Sie dafür, dass die bewirtschafteten Feld- und Wiesenflächen durch das Herumtollen oder durch die Verrichtung der Notdurft der Tiere nicht nachteilig beeinträchtigt werden.
 Ordnungsamt

Die Notfallbetreuung für Kindergärten und Schulen wird ab dem 27.04. in Uhingen erweitert

Zusätzlich zu den Kindern, deren Eltern in sogenannten systemrelevanten Berufen arbeiten, sind ab dem kommenden Montag  Kinder in Kindergärten und an Schulen zur Teilnahme an der Notbetreuung berechtigt, sollten die Erziehungsberechtigten außerhalb der Wohnung einen präsenzpflichtigen Arbeitsplatz haben und für ihren Arbeitgeber als unabkömmlich gelten. Allerdings gilt nach wie vor, die Gruppen und Kinderzahlen in den jeweiligen Einrichtungen so gering wie möglich zu halten, um auch weiterhin eine größtmögliche Sicherheit hinsichtlich der Ansteckungsgefahr  gewährleisten zu können.
 
Eltern können, wollen sie die Notfallbetreuung in Anspruch nehmen, einen entsprechenden Antrag bei der Stadtverwaltung Uhingen stellen. (Für die Betreuung  im Kindergarten sind Frau Grimm (sara.grimm@uhingen.de) und Frau Epping (anette.epping@uhingen.de) zuständig.
Eltern von Schulkindern bis zum 7. Schuljahr, die eine Notbetreuung benötigen, wenden sich an das zuständige Rektorat der Schule.
 
Unabhängig von Kindergarten oder Schule sind  die Eltern vor Aufnahme in die Betreuung dazu verpflichtet, eine Bescheinigung des Arbeitgebers vorlegen, die darlegt, dass es sich entweder um einen systemrelevanten oder präsenzpflichtigen Arbeitsplatz handelt und dass sie hier für ihren Arbeitgeber Vorort unabkömmlich sind.
 
Der Stadtverwaltung ist es wichtig, all die Eltern zu unterstützen, die die Notbetreuung in Anspruch nehmen müssen. Nichtsdestotrotz befinden wir uns mitten in einer Pandemie. Die Behörde appelliert an alle Erziehungsberechtigten von diesem Angebot nur im Notfall Gebrauch zu machen, um die erlangten Erfolge nicht zu gefährden.
 

Problemstoffsammlungen in Uhingen und den Teilorten

Die im Mitteilungsblatt veröffentlichten Problemstoffsammlungen wurden fälschlicherweise ohne Teilorte abgedruckt. Wir bitten dies zu entschuldigen!
Es wird darauf hingewiesen, dass folgende Problemstoffsammlungen noch stattfinden werden:
23.04.2020: Marktplatz Sparwiesen von 16.00 Uhr - 16.35 Uhr
25.04.2020: Mittlere Mühle hinter der Mühle Röhm Uhingen von 09.35 Uhr – 10.35 Uhr
30.04.2020: ehemaliges Feuerwehrmagazin in der Ziegelstraße Holzhausen von 18.30 Uhr – 19.15 Uhr
Wir bitten um Beachtung der oben genannten Termine!

Corona: „Uhingen kümmert sich“

„Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
 
mir ist es ein großes Anliegen, mich bei Ihnen für Ihr großes Verständnis zu bedanken, dass Sie für die Maßnahmen zum Schutz vor dem Corona-Virus, entgegen bringen (müssen). Ich bin sehr dankbar für den enormen freiwilligen Einsatz der vielen Ehrenamtlichen, Nachbarn und Familien, die sich darum kümmern, dass Menschen, die um Hilfe bitten, geholfen wird. Dieses Engagement zeigt, dass die Zivilgesellschaft in Uhingen funktioniert und in der Not zusammensteht“, betont der Rathauschef.
 
„Uhingen kümmert sich!!!“ ergänzt das Engagement der ehrenamtlichen Helfer, in dem zum einen aktiv auf ältere Menschen zugegangen und Hilfe angeboten wird und zum anderen die verschiedenen bestehenden Angebote bekannt gemacht und koordiniert werden können.
 
Unter dem Motto „Uhingen kümmert sich“, kommt die Stadtverwaltung Uhingen der Fürsorgepflicht zur Sichergestellung der Versorgung der Bevölkerung nach. Im Uhinger Rathaus wurde ein Telefon– und Koordinationsteam zusammengestellt. Es ist unter anderem damit beauftragt, alle Mitbürgerinnen und Mitbürger über 80 Jahre anzurufen und über das Unterstützungsangebot der Stadt Uhingen zu informieren. In Uhingen leben rund 1.200 Menschen, die 80 Jahre und älter sind und damit zu einer Risikogruppe bei einer eventuellen Corona-Erkrankung gehören.
 
„Mir ist es wichtig, alle Menschen in unserer Stadt gut versorgt zu wissen“, sagt Bürgermeister Wittlinger. „Es darf auch in schwierigen Zeiten keine Lücke bei der Versorgung unserer Mitmenschen entstehen. Kein einziger Mitbürger darf vergessen werden“.
 
Jeder Bürger, der Unterstützung benötigt, erreicht das Team „Uhingen kümmert sich!!!“ von Montag bis Freitag 9:00-12:00 Uhr und von 14:00-16:00 Uhr unter 07161.9380-128. Alle Anfragen werden im Uhinger Rathaus koordiniert und unterstützt.
 
Für gesundheitliche Belange steht weiterhin das Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 07161.202-5380 zur Verfügung.
 
Alle aktuellen Informationen zur momentanen Situation sind unter www.uhingen.de abrufbar.

Stadt Uhingen zieht Gebühren für Kinderbetreuung nicht ein

Seit dem 17. März ist das Betreuungsnagebot der Kindergärten und der Kernzeitbetreuung an den Schulen eingestellt. Ausschließlich Kinder mit Erziehungsberechtigten in systemrelevanten Berufen werden in Notgruppen weiterbetreut.
Aufgrund der anhaltenden Corona Pandemie und den damit verbundenen Schul- und Kindergartenschließungen hat sich die Stadt Uhingen dazu entschieden, die Gebühren für die Kindergärten, die Tagesmütterbetreuung und die Verlässliche Grundschule im April vorerst nicht einzuziehen. Überweisungen können für diesen Monat ebenso ausgesetzt werden.
Die Entscheidung, ob diese Gebühren letztlich auch erlassen werden, wird der Gemeinderat zu einem späteren Zeitpunkt beschließen.

Wichtige Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung sind in die Wege geleitet

Die Stadtverwaltung Uhingen hat alle maßgeblichen Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung auf den Weg gebracht.
Alle Kindergärten und Schulen sind geschlossen. Für Kinder und Schülerinnen und Schüler mit Erziehungsberechtigten, die in Arbeitsbereichen zur Gewährleistung der gesellschaftlichen Grundversorgung sowie Sicherheit und Ordnung beschäftigt sind, wurden Notgruppen eingerichtet.
 
Alle öffentlichen Einrichtungen der Stadtverwaltung Uhingen bleiben bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Das Rathaus ist nur für unaufschiebbare Amtsgeschäfte geöffnet. Alles Weitere kann telefonisch oder per E-Mail mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung geregelt werden oder wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
 
Dank der hohen Eigeninitiative der Eltern, ist die Schließung einzelner Einrichtungen, insbesondere der Kindergärten und Schulen, in sehr geordneten Bahnen abgelaufen. „Ich danke den Eltern und der gesamten Bürgerschaft hinsichtlich der momentanen Einschränkungen des öffentlichen Lebens für das entgegengebrachte Verständnis. Es handelt sich um eine besondere Zeit. Ich wünsche mir, dass wir auch weiterhin gemeinsam gute Lösungen finden werden, um diese so gut wie möglich zu gestalten und zu durchleben. Es ist möglich, dass uns das Thema Coronavirus noch eine längere Zeit begleiten wird.“ sagt Bürgermeister Matthias Wittlinger.
Die Situation erfordert es, dass sich die gesamte Bürgerschaft daran hält, soziale Kontakte weitestgehend einzustellen und auf Hygienemaßnahmen zu achten.

Schulen, Kindergärten und öffentliche Einrichtungen werden geschlossen – Notbetreuung wird eingerichtet – Rathaus arbeitet eingeschränkt weiter

Uhingen schließt ab Dienstag, 17.03.2020, alle Schulen und Kindergarten. Bereits ab Montag, 16.03.2020, sind alle anderen öffentlichen Einrichtungen geschlossen.
Auf der Basis der Anordnungen der Landesregierung werden sämtliche Schulen und Kindertageseinrichtungen in Uhingen und den Stadtteilen ab Dienstag, 17.03.2020 geschlossen.
Ebenfalls geschlossen sind die Verwaltungsstellen in den Teilorten Holzhausen, Sparwiesen und Baiereck, die Stadtbücherei, die Volkshochschule und die Musikschule und als öffentliche Einrichtungen das Uditorium, die Sporthallen, das Hallenbad sowie die Sportplätze. Die Schließung gilt zunächst bis einschließlich Sonntag, 19.04.2020.
„Uns allen ist bewusst, dass diese Einschränkungen für Viele eine große Herausforderung sein wird und der Alltag nicht wie bisher gewohnt weiter gehen kann“, betont Bürgermeister Matthias Wittlinger. „Jede einzelne Maßnahme ist jedoch notwendig, um das gemeinsame Ziel, die Ansteckung zu verzögern und das Gesundheitssystem nicht zu überlasten, zu erreichen.“
Für Kindergartenkinder, deren Eltern beide in den Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind, wird in Uhingen eine Notfallbetreuung auch weiterhin aufrechterhalten. Die Einrichtung einer Notfallbetreuung ist erforderlich, um in den Bereichen der kritischen Infrastruktur die Arbeitsfähigkeit der Erziehungsberechtigten, die sich andernfalls um ihre Kinder kümmern müssten, aufrecht zu erhalten. Grundvoraussetzung ist dabei, dass beide Erziehungsberechtigte, im Fall von Alleinerziehenden der oder die Alleinerziehende, in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind.
Zur kritischen Infrastruktur zählen insbesondere die Gesundheitsversorgung (medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten), die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), die Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur (Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung) sowie die Lebensmittelbranche.
Betroffene Eltern müssen am Montagmorgen bis 9:00 Uhr bei der Kindergartenleitung den Bedarf für die Notbetreuung anmelden. Weiter ist eine Hotline unter Telefonnummer 07161.9380-110 eingerichtet. Dort können sich Eltern, die eine entsprechende Betreuung benötigen, während der üblichen Dienstzeiten melden; gerne auch per Email unter hotline@uhingen.de.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rathauses werden weiterhin ihrer Arbeit nachgehen. Die Bevölkerung wird gebeten, bei entsprechenden Anliegen diese möglichst per Email, per Telefon oder schriftlich zu erledigen. Die Eingangstüren zum Rathaus in Uhingen bleiben grundsätzlich geschlossen. Am Haupteingang befindet sich jedoch eine Sprechanlage über die Kontakt zu den jeweiligen Mitarbeitern hergestellt werden kann. Einzelpersonen können so bei Bedarf ihr Anliegen auch persönlich erledigen.
Eheschließungen und Bestattungen sind nur noch im engsten Familienkreis möglich, Sektempfänge oder ähnliches im Foyer können im genannten Zeitraum nicht stattfinden. Die Verwaltung versucht durch die Bereitstellung von Telearbeitsplätzen und Homeoffices und durch teilweise wechselseitige Beschäftigung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dafür Sorge zu tragen, dass zumindest alle wesentlichen Grundfunktionen in den Ämtern dauerhaft sichergestellt werden können.
Es ist nicht auszuschließen, dass es im Einzelfall zu Einschränkungen kommt, insgesamt soll auf diese Art und Weise aber die Ansteckungsgefahr weitestgehend reduziert werden. Insoweit bitten wir um Verständnis, dass nicht alle Dienstleistungen im vollen Umfang und in der gewohnten Zeit erbracht werden können, aber zumindest in den nächsten 5 Wochen haben die Sicherheitsmaßnahmen zur Unterbindung der Verbreitung des Corona-Virus absoluten Vorrang.
Weiter wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Vereins- und sonstige Veranstaltungen über 100 Personen nicht erlaubt sind und deshalb ggf. untersagt werden müssen. Veranstaltungen unter 100 Personen sollten ebenfalls nicht stattfinden und müssen auf jeden Fall durch den Veranstalter anhand der Kriterien des Robert-Koch-Instituts geprüft werden.
Unser Bestreben wird vorrangig sein, klare und transparente Regelungen zu treffen und damit eine möglichst hohe Sicherheit für die Gesundheit der Bevölkerung zu schaffen. In konkreten Notlagen, die sich aus diesen Maßnahmen ergeben, bitten wir ausdrücklich um entsprechende Informationen und sind gerne bereit, möglichst unkompliziert zu Lösungen beizutragen oder diese anzubieten. Für alles was nicht in befriedigender Weise erfolgen kann und natürlich für die erforderlichen getroffenen Maßnahmen bitten wir ausdrücklich um Verständnis.
Aktuelle Informationen kann die Bevölkerung auf der Homepage der Stadt Uhingen unter www.uhingen.de abrufen.

Schulen, Kindergärten und öffentliche Einrichtungen werden geschlossen

Vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung der Infektionen mit dem Corona-Virus hat Bürgermeister Matthias Wittlinger für die Entscheidung der Landesregierung von heute Nachmittag, Schulen und Kindertageseinrichtungen ab Dienstag bis einschließlich der Osterferien zu schließen Verständnis. „Oberstes Ziel ist die Unterbrechung möglicher Infektionsketten und die Eindämmung oder zumindest Verzögerung der Epidemie und damit der Schutz des Wohls der ganzen Bevölkerung.“
Am heutigen Freitagnachmittag hat die Landesregierung bekanntgegeben, dass die Schulen und Kindertageseinrichtungen ab Dienstag bis einschließlich der Osterferien, also bis 19. April, geschlossen bleiben. Dieser Landesvorgabe wird die Stadt Uhingen folgen. „Ich bin mir bewusst, dass dies eine Herausforderung für viele Eltern bedeuten kann“, so Bürgermeister Wittlinger weiter.
Generell werden die Kindergärten geschlossen, um eine mögliche Infektionskette zu durchbrechen. Der eventuelle Bedarf von Notgruppen, die trotz des Infektionsschutzgedankens zum Erhalt der öffentlichen Sicherheit und Ordnung unbedingt notwendig sind, wird von der Stadtverwaltung bereits über das Wochenende vorbereitet und im Laufe des Montags zügig geregelt werden.
Neben Schulen und Kindergärten werden auch die Stadtbücherei, die VHS, die Musikschule, das Hallenbad, die städtischen Sportstätten sowie die Museen in Uhingen bereits ab Montag geschlossen. Der Betrieb des ehrenamtlich betriebenen Bürgerbusses ULi wurde eingestellt. Im Uditorium werden diesen Monat keine öffentlichen Veranstaltungen mehr stattfinden. „Nur mit der konsequenten Beachtung der Empfehlungen des Landes sowie der unmittelbaren und umfassenden Umsetzung in der Kommune kann auf den Verlauf der Epidemie wirksam Einfluss genommen werden. Hierzu ist auch der sensible Umgang der Bevölkerung mit den Hygienemaßnahmen notwendig“, ist Bürgermeister Wittlinger überzeugt.
Aktuelle Informationen kann die Bevölkerung auf der Homepage der Stadt Uhingen unter www.uhingen.de abrufen.

Sicher zur Schule / Zum Beginn des neuen Schuljahr im Land gibt die Polizei wieder Tipps.

Denn bald werden wieder viele Schüler auf dem Weg zur Schule und nach Hause sein. Zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Bus. Die Autofahrer müssen also gerade jetzt besondere Rücksicht gegenüber den unerfahreneren jungen Verkehrsteilnehmer nehmen.
Im Jahr 2018 registrierte die Polizei in Baden-Württemberg 470 Verkehrsunfälle auf dem Schulweg. Dabei wurden 79 Kinder und Jugendliche schwer und 393 leicht verletzt.
Die Polizei führt zu Schulbeginn verstärkt Kontrollen durch. Neben Geschwindigkeitsmessungen an Schulwegen und den Überwachungen, ob Kinder angegurtet sind, liegt ein Augenmerk auf der Ausrüstung und Beleuchtung der Fahrräder. Denn zu einem verkehrssicheren Rad gehört auch ein funktionierendes Licht. Gerade jetzt, wo die Tage wieder kürzer werden. Wer in Kauf nimmt, bei Dunkelheit zu spät erkannt zu werden, riskiert sein Leben. Wie das Fahrrad richtig ausgerüstete ist, darüber informieren die Polizei und ihre Sicherheitspartner unter www.gib-acht-im-verkehr.de. Um im Falle eines Unfalls die Folgen zu minimieren appelliert die Polizei an die Eltern, ihre Kinder zum Tragen eines lebensrettenden Fahrradhelmes zu motivieren.
Eine besondere Gefahr auf der Straße besteht darin, wenn der Sichtkontakt zwischen Autofahrern und den Schülern eingeschränkt wird. Oft bringen so genannte „Elterntaxis“ ihre Sprösslinge direkt bis zur Schule. Und sie halten dort, wo es gerade zur Sicherheit der Kinder nicht erlaubt ist. Die Polizei wird daher besonders zum Schuljahresbeginn auf das Halten und Parken vor Schulen achten. Sie bittet die Autofahrer die Sicherheit Ihrer Kinder nicht der Bequemlichkeit zu opfern.
Auch die Ablenkung durch Mobiltelefone kann auf dem Schulweg zur Gefahr werden. Sowohl für Autofahrer, als auch für Fußgänger wird dann der Blick aufs Smartphone zu einem „Blindflug“. Mit dem Blick aufs Telefon wird das Umfeld ausgeblendet, was fatale Folgen haben kann. Die Polizei wird daher zum Schulbeginn Augenmerk auch auf die Ablenkung im Straßenverkehr richten. Auf Fahrer und Fußgänger.
Tipps der Polizei für einen sicheren Schulweg:
Eltern sollen gemeinsam mit ihren Kindern bereits vor dem ersten Schultag den gesamten Schulweg gehen. Achten Sie dabei auf markante Stellen wie Ampeln, Kreuzungen oder Zebrastreifen. Am besten üben Sie den Schulweg an einem normalen Werktag unter realistischen Bedingungen. Informieren Sie sich in der Schule oder im Rathaus ihrer Heimatgemeinde über einen Schulwegplan mit empfohlenen Schulwegen. Darin werden Problem- und Gefahrenstellen aufgezeigt und Möglichkeiten, diese zu umgehen.
 
Helle Kleidung und Reflektoren machen die Kinder gerade in der dunklen Jahreszeit besser erkennbar.
 
Erwachsene, die sich selber an die Verkehrsregeln halten und zum Beispiel nur bei Grün über die Straße gehen, tragen wesentlich zur Verkehrserziehung der Neulinge im Straßenverkehr bei. Zeigen Sie ihren Kindern, dass manchmal längere Wartezeiten in Kauf genommen werden müssen um die Straße sicher zu überqueren. Und dass das nicht schlimm ist. Auch ist es wichtig, dass Kinder aufmerksam nach links, nach rechts und wieder nach links schauen bevor sie eine Straße überqueren.
 
Sichern Sie ihr Kind richtig, wenn Sie es im Auto zur Schule fahren. Dazu gehört, dass der richtige Kindersitz verwendet und der Sicherheitsgurt angelegt ist. Ein Kindersitz ist bis zum vollendeten 12. Lebensjahr, wenn Kinder kleiner als 1,50 m sind, ein Muss. Unterschätzen Sie nicht die Gefahren und Kräfte bei einem Zusammenstoß. Bei einem Aufprall mit Tempo 50 "wiegt" jeder Insasse kurzzeitig das 30-fache seines Körpergewichts. Ein etwa 30 kg schweres Kind wird ungesichert zum "Geschoss" von bis zu 900 Kilogramm! Ein Aufprall mit 15 km/h kann für Kinder bereits tödlich sein. Ohne Kindersitz entspricht ein Aufprall mit 50 km/h einem Sturz aus dem 3. Stock auf Beton.
 
Wildes Parken und Halten vor der Schule durch "Elterntaxis" versperrt sowohl Autofahrern die Sicht auf Kinder als auch den Kindern die Sicht auf fahrende Autos. Parken Sie nicht auf Geh- oder Radwegen und beachten Sie Halteverbote. Lassen Sie ihr Kind an vorgesehenen Parkbuchten zum Gehweg hin aus- und einsteigen.
 
Den Weg zur Schule sollten die Kinder mit einem Fahrrad erst nach bestandener Radfahrausbildung antreten. Die Polizei empfiehlt dringend, einen Fahrradhelm aufzusetzen. Das Rad sollte verkehrssicher ausgestattetet sein. Dazu gehören neben der Beleuchtung auch Schutzbleche, eine Klingel und funktionsfähige Bremsen. Viele Kinder beherrschen zwar das Fahrrad auch ohne Radausbildung, allerdings fehlt es ihnen am notwendigen Gefahrenbewusstsein.
 
Schubsen, raufen, drängeln ist an der Bushaltestelle tabu. Wichtig ist, dass die Kinder einen Abstand zum Fahrbahnrand und dem heranfahrenden Bus einhalten. Nach dem Aussteigen soll die Fahrbahn erst dann überquert werden, wenn der Bus die Haltestelle wieder verlassen hat. Gleiches gilt auch beim Aussteigen aus dem Auto.
 
Auch Autofahrer müssen an Bushaltestellen besonders vorsichtig sein, wenn dort Kinder warten beziehungsweise ein- oder aussteigen. Hier schreibt die Straßenverkehrsordnung langsames und bremsbereites Fahren vor. Beim Annähern des Busses an die Haltestelle mit Warnblinklicht darf nicht überholt werden. Wenn der Bus mit Warnblinklicht an der Haltestelle steht, darf maximal mit Schrittgeschwindigkeit (in beiden Fahrtrichtungen) vorbeigefahren werden.
Weitere Informationen und Tipps zum sicheren Schulweg finden Sie im Internet unter:
www.gib-acht-im-verkehr.de
www.schuetze-dein-bestes.de

Bauamt kontrolliert die Baustelle Kunstrasenplatz engmaschig

Elastikschicht unter dem Kunstrasen ist ungefährlich, langlebig und durch die Verwendung von Recyclingmaterial auch ökologisch sinnvoll
 
Die Unabhängigen Bürger Uhingens (UBU) haben die Baustelle des Kunstrasenplatzes in Uhingen in Augenschein genommen und ihre Beobachtungen unter anderem an die Stadtverwaltung Uhingen und verschiedene Medien versandt. Die Stadt Uhingen nimmt dazu folgendermaßen Stellung.
 
1. Die Elastikschicht im Aufbau eines Kunstrasenplatzes hat mit dem Füllmaterial und der Diskussion über Mikroplastik nichts zu tun. Unabhängig davon, ob Kunststoffgranulat, Sand, Kork oder gar keine Füllung für den Kunstrasenplatz eingesetzt wird, bleibt der Unterbau mit der Elastikschicht gleich.
 
2. Elastikschichten werden regelmäßig unter Kunstrasenplätzen verbaut. Sämtliche Tartanflächen, Fallschutzplatten oder die Einfassungen von sämtlichen Spielplätzen in Uhingen wurden mit diesem Material verbaut.
 
3. Zur Herstellung der Elastikschichten wird Recyclingmaterial aus Altreifen verwendet. Die Herstellung der Elastikschichten unterliegt einem Gütenachweis nach RAL-GZ 944/2, der DIN-EN 15330-1, der DIN 18035-7 und der geforderten Umweltverträglichkeit nach dem Prüfbericht. Die hohe Qualität und der Werkstoff Altreifen als Wertstoff (Recyclingmaterial, Verbesserung der CO2-Bilanz) zu sehen, führt zu diesen Lösungen. Diese RAL-Gütesiegel geben dem Altgummi einen neuen Lebenszyklus.
 
4. Der Einbau stellt für die Umwelt keine zusätzliche Belastung dar, da das Material gebunden wird und nicht in das Abwasser oder das Umfeld gelangen kann. Das Verfahren ist selbst in Wasserschutzgebieten zugelassen.

5. Dieser Aufbau ist seit Jahrzehnten bewährt. Zudem wird durch dieses Verfahren ein vorhandener Kunststoff recycelt, der sonst bei der Entsorgung verbrannt würde. Das macht auch ökologisch Sinn.
Die Elastikschichten werden aus elastischen Granulaten und elastischen Bindemitteln hergestellt. Sie stellen die Nachgiebigkeit des Belags sicher und haben eine fast unbegrenzte Haltbarkeit.
Ältere Spielfelder haben schon drei Kunstrasenwechsel hinter sich. Allein in Stuttgart gibt es ca. 60 Spielfelder mit dieser Bauweise. Eine Alternative zum SBR-Granulat mit dem gleichen Materialeigenschaften und ökonomischen Gesichtspunkten gibt es bislang nicht.

6. Die Stadtverwaltung und der Bürgermeister haben im Vorfeld keine Informationen erhalten, aus welchen Grundstoffen die Elastikschicht hergestellt wird. Dies war auch im Gemeinderat zu keiner Zeit eine Frage oder ein Thema.
 
7. Die Herstellung des Granulats wird an einem Mischplatz erfolgen, der mit einer Folie gesichert ist. Das Polyurethan, das hier verwendet wird, reagiert sofort mit der Luftfeuchtigkeit und kann nicht ins Erdreich eindringen. Die Umweltverträglichkeit geht aus dem Prüfzeugnis hervor. Diese Elastikschichten haben eine Zulassung für Wasserschutzgebiete.
Das Material ist nach der Aushärtung inert. Es reagiert nicht mehr mit Luft, Wasser und Boden.
 
8. Der von der UBU dokumentierte Zustand der Baustelle entsprach nicht den Anforderungen der Stadt Uhingen. Das Bauamt hat sofort interveniert. Die beauftragte Firma hat daraufhin die aufgeplatzten Säcke sorgfältig aufgenommen und ordentlich auf dem Kunstrasenplatz gelagert. Künftig wird die Baustelle engmaschiger vom Bauamt beaufsichtigt.
 
9. Trotz des nicht optimalen Zustands der Baustelle besteht nach unseren Experten, dem beauftragten Planungsbüro und den beteiligten Firmen keine Gefahr, dass schädliche Stoffe in die Umwelt gelangen konnten oder noch gelangen. Insofern kann die Stadt Uhingen die Bedenken der UBU gegen den Kunstrasenplatz nicht nachvollziehen.

Bürgermeister Wittlinger dankt der Lokalen Agenda 21 für gelungene Jubiläumsveranstaltung

v.l.n.r. Bürgermeister Matthias Wittlinger und Martina Bartos vom Agenda-Büro

Im November 1999 wurde durch einen Gemeinderatsbeschluss die Arbeit der Lokalen Agenda 21 für Uhingen begonnen. Seit 20 Jahren sind Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich in zwei Arbeitskreisen aktiv, um sich für eine nachhaltige Entwicklung einzusetzen. Dabei sind ökologische, ökonomische und soziale Belange bei allen Entscheidungen in Gleichklang zu bringen. Das 20-jährige Jubiläum wurde im Mai über ein Wochenende hinweg gefeiert. Weitere Veranstaltungen werden folgen. 
Bürgermeister Wittlinger nahm die vergangene Sitzung der Lokalen Agenda 21 zum Anlass, um Martina Bartos (Leiterin des Agenda-Büros) und den Ehrenamtlichen der zwei Arbeitskreise für das überragende Engagement zu danken. Das Jubiläumswochenende, das sich durch viele verschiedene und interessante Veranstaltungen auszeichnete, war ein großer Erfolg.   Grundsätzliche Informationen zur Arbeit der Lokalen Agenda 21: Dem Arbeitskreis „Soziales, Bildung und Kultur“ sind das menschliche Miteinander, die soziale Teilhabe, demokratische Werte und kulturelle Inspiration wichtig. In den Veranstaltungen nehmen die Mitglieder diesen Faden immer wieder auf. So wurden Kinderrechte ebenso thematisiert, wie die Barrierefreiheit oder die Toleranz. Großes Vergnügen bereiten die UHINGER KULTUR WEGE oder die KUNST IM RATHAUS, bei der tolle Künstler präsentiert werden und die eine Plattform für kommunikatives Zusammenkommen sind. Das Sommernachtskino im Nassachtäle, TOTAL LOKAL - Uhingen macht Radio und ein Einkaufsführer sind ebenfalls aus dieser Gruppe hervorgegangen. 
Der Arbeitskreis „Umwelt, Energie und Verkehr“ hat sich schon früh mit dem Radwegenetz in Uhingen beschäftigt, geführte Radtouren und Veranstaltungen für Kinder im Zusammenhang mit dem Leistungsabzeichen Natur angeboten, drei Bürger-Fotovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Dächern umgesetzt und das Repair-Café ins Leben gerufen. Mit einer Pflanzaktion am Kreisverkehr Alemannenstraße wurde ein Beispiel geschaffen, wie Grün- und Gartengestaltung ansprechend und pflegeleicht möglich ist. Die Gruppe beschäftigt sich mit der Herkunft der Lebensmitteln, fairem Handel, Müllvermeidung und Ressourcenschonung. Die jährlich stattfindende Uhinger Fahrradbörse ist ein gutes Beispiel praktischer Umsetzung.  Die Lokale Agenda 21 Uhingen lebt von der Beteiligung. Je mehr Menschen sich hier engagieren, je mehr Positives für Stadt und Gesellschaft kann umgesetzt werden. Die Motivation für ihr Engagement sehen die Ehrenamtlichen in der persönlichen Bereicherung durch die vielfältigen Themen und das gute Miteinander in den Arbeitskreisen.  Herzlich willkommen! Machen auch Sie mit!
Weitere Informationen und die aktuellen Veranstaltungshinweise finden Sie hier: www.agenda21.uhingen.de
www.facebook.com/LokaleAgenda21.Uhingen

Uhinger Schülerferienprogramm – Abwechslung und Spaß für die Sommerferien

v.l.n.r. Lisa Friedsam (Auszubildende) und Martina Geiger (Ordnungsamt)

Das Uhinger Schülerferienprogramm 2019 ist fertig und wird zeitnah an den Uhinger Schulen verteilt. Dieses Angebot der Uhinger Stadtverwaltung besteht seit 1977. Das Ziel ist gleich geblieben: Schöne und abwechslungsreiche Ferien für die Uhinger Kinder.
 
„Für Schulkinder sind die Sommerferien eine besondere Zeit. Durch das Schülerferienprogramm möchten wir den Kindern und Familien in Zusammenarbeit mit den Uhinger Vereinen und langjährigen Partnern attraktive, abwechslungs- und durchaus auch lehrreiche Angebote machen“, erklärt Bürgermeister Wittlinger.
 
Im Januar haben Martina Geiger (Ordnungsamt) und Lisa Friedsam (Auszubildende) von der Stadtverwaltung damit begonnen, ein breit gefächertes Programm auf die Beine zu stellen, das für unterschiedliche Interessen Spannendes und Neues bereithält. Wer immer schon mal Eis selber herstellen wollte oder beim Goldschmiedekurs ein Schmuckstück entwerfen möchte kommt genauso auf seine Kosten wie die Sportbegeisterten beim Fußball, Nachtwandern oder Skateboarden.
 
Neben kreativen Angeboten wie dem Keyboardkurs und dem Mit-Mach-Zirkus stehen auch Brotbacken, Ponyschnupperkurs und Basteln auf dem Programm. Außerdem wird Yoga für Kids, die Besichtigung der Mercedes Benz Arena, ein Programmierkurs oder das Vorbereiten und Durchführen einer Live-Sendung im Radio angeboten. „Uns ist es wichtig, dass sich die Kinder ausprobieren oder sich einfach einen Wunsch erfüllen können, der ihnen Spaß bereitet und vielleicht auch hilft, eigene Talente zu entdecken“, freut sich Martina Geiger.
 
Ohne die tatkräftige Unterstützung der Vereine und Partner wäre dieses abwechslungsreiche Programm nicht möglich. „Ich bin sehr dankbar, dass durch die Ehrenamtlichen seit 42 Jahren eine Tradition unterstützt wird, die unseren Schulkindern Jahr für Jahr aufs Neue Gelegenheiten für eine sinnvolle Feriengestaltung bietet“, betont Bürgermeister Matthias Wittlinger.
Nach Erhalt des Programmheftes können die Anmeldungen in den Boxen in den Uhinger Schulen sowie im Rathaus Uhingen bis 26.06.2019 abgegeben werden.
 
 Das Programmheft, die Anmeldung sowie alle Informationen sind auch auf unserer Homepage unter: www.uhingen.de (unter Freizeit/Bürger aktiv) zu finden.

Freudige Seniorenfeier im Uhinger Uditorium

Es ist bei der Uhinger Stadtverwaltung zur guten Tradition geworden, einmal jährlich die Seniorinnen und Senioren der Stadt in das Uditorium einzuladen und einen Nachmittag lang zu verwöhnen. So auch am vergangenen Mittwoch.
Mit 380 Personen war das Kulturhaus voll besetzt. Geschmückte und eingedeckte Tische hatte das Organisation-Team um die Rathausmitarbeiterin Anke Kälberer im Vorfeld vorbereitet, um die Gäste gebührend zu begrüßen.
„Uns ist es als Stadtverwaltung wichtig, unsere Seniorinnen und Senioren durch diese Einladung zu ehren und ihnen einige vergnügte Stunden zu bereiten“, erklärt Bürgermeister Wittlinger. Daher ist es für über 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung eine Ehrensache, gemeinsam mit Mitgliedern des Uhinger Gemeinderats, die Gäste mit Kaffee und Kuchen und am Abend mit einem Vesper zu bewirten.
Auf der Uditoriums-Bühne fand ein abwechslungsreiches Programm statt. Bürgermeister Wittlinger begrüßt die Gäste und moderierte die Veranstaltung. Die Kirchenvertreter hinterließen erbauliche und tiefgehende Worte. Die Tanz- und Hunde AG der Hieberschule, die Kinder der Kindertagesstätte Schmiedefeld und Gunda Hentschel an der Harfe unterhielten die Gäste während der Veranstaltung. Die Uhinger Albert Frey und Marianne Hokenmaier gaben einen Sketch zum Besten. Bürgermeister Wittlinger ehrte die älteste Senioren und den ältesten Senior mit einem Blumenstrauß.

Uhinger Vorbereitungsklasse besucht Rathaus

Die Schülerinnen und Schüler der Vorbereitungsklasse (kurz VKL genannt) der Uhinger Hieberschule besuchen einmal jährlich das Rathaus, um sich vor Ort ein Bild über das Aufgabenspektrum der Stadtverwaltung zu machen. Die VKL besteht aus 17 Schülerinnen und Schüler, die aus 13 verschiedenen Ländern rund um den Globus nach Uhingen gekommen sind. Die primären Ziele der VKL lauten: Deutsch lernen, sich in der neuen Heimat zurechtfinden und so schnell wie möglich den Regelunterricht besuchen.
Immer wieder unternehmen Klassenlehrerin Simone Sickert und Assistenzlehrerin Ingrid Rahnefeld Exkursionen mit ihrer Klasse. Dabei werden sie von der Schulsozialarbeiterin Julia Zdravkovic bei der Organisation der unterschiedlichen Projekte unterstützt. „Das Uhinger Rathaus erklären wir den Schülerinnen und Schüler am liebsten vor Ort, damit neu erarbeitete Vokabeln ein Gesicht erhalten und sich besser einprägen“, erklärt die Sozialpädagogin.
Im Sitzungssaal des Rathauses sitzen alle Jugendlichen konzentriert an ihren Plätzen und hören zu, als die vier Ämter mit den jeweiligen Aufgaben vorgestellt werden. Das Jugendhaus, das Einwohnermeldeamt sowie das Freibad sind bereits bekannte Einrichtungen und Begriffe.
Für Bürgermeister Wittlinger haben die Jugendlichen eine Weltkarte gebastelt und mit ihrem Herkunftsland und Namen versehen. „Es ist toll zu sehen, mit wie viel Energie, Herzblut und Motivation unsere Pädagogen die Schülerinnen und Schüler mit der deutschen Sprache vertraut machen. Die Erfolge sind hörbar,“ lobt der Bürgermeister.

Auch der historische Stadtrundgang ist ausgeschildert

v.l.n.r. Hauptamtsleiter Reinhard Goldmann, Stadtarchivarin Carola Eberhard und Bürgermeister Matthias Wittlinger

Zusätzlich zur Route der Industriekultur wurde im April in Uhingen ein historischer Stadtrundgang ausgeschildert. Ein Begleitheft mit historischen Ansichten und informativen Texten stellt beide Routen vor.
 
Auf Initiative der Uhinger Archivarin Carola Eberhard wurde vor zwei Jahren mit der Planung eines historischen Rundgangs durch das „alte Uhingen“ begonnen. Der „Geschichtspfad“ lädt dazu ein, Uhingen aus einer anderen Perspektive zu entdecken.
 
Gewohnte Uhinger Blickwinkel und Ansichten werden durch das historische Fotomaterial aus dem Begleitheft erweitert. Der Rundgang führt zu 18 Einzelstationen mit sehenswerten historischen Gebäuden und Orten. Wo verlief der Mühlkanal? Wie sah der Gasthof „Ochsen“ früher aus und wer war „Johannes Hieber“, der der Hieberschule seinen Namen gab?
Der neue Rundgang bildet auch die Grundlage für künftige Stadtführungen mit der Archivarin Carola Eberhard. „Die Geschichte Uhingens wird für Bürgerschaft und Besucher greifbarer und begreifbarer. Zusammenhänge zwischen geschichtlichen Ereignissen und deren Auswirkungen bis heute sind spannend und helfen, die Heimatstadt besser kennenzulernen und zu verstehen“, freut sich Carola Eberhard.
 
Beide Routen untermauern zudem die touristische Attraktivität von Uhingen. Einzelbesucher und Gruppen können mit dem Begleitheft ihren Rundgang individuell gestalten. Es liegt im Rathaus Uhingen und in der Bücherei für Interessierte kostenlos bereit. Digital sind die Informationen auf der Homepage unter www.uhingen.de unter dem Menüpunkt „Kirchen, Bildung und Kultur – Stadtarchiv“ abrufbar. Die gleichen Informationstexte können über die QR-Codes auf den Tafeln direkt mit dem Smartphone heruntergeladen werden.
 
Die ersten Stadtführungen finden am Jubiläumswochenende der Lokalen Agenda 21 am 11. Mai statt.

Neuer Rasenplatz in Uhingen-Sparwiesen wird eingeweiht

Knapp ein Jahr nach dem Spatenstich zur Sanierung des Rasenspielfeldes in Uhingen-Sparwiesen findet am kommenden Samstag die feierliche Einweihung der Filsecksportanlagen statt. Damit wurde eine Maßnahme aus dem Sportstättenentwicklungskonzepts der Stadt Uhingen realisiert.
 
Das neue Rasenspielfeld mit einer Größe von 90x55 Meter inklusive einer Flutlichtanlage stellt das Herzstück der neuen Filsecksportanlange dar. Ergänzt wird dieses von einer Tartanlaufbahn mit 50 Meter Länge und einer Weitsprunganlage.
In den Kostenrahmen von 980.000 Euro fällt der neue Bolzplatz mit 20x13 Meter, Ballfangzäune, eine Zisternenanlage und eine Beregnungsanlage sowie Parkplätze und ein Teil der Außenanlagen.
Der Baubeginn war Ende April 2018.

Bauarbeiten für den neuen Kunstrasenplatz am Uhinger Haldenberg beginnen

Der neue Kunstrasenplatz ist Teil des Sportentwicklungskonzeptes, der nördlich des Stadions am Haldenberg gebaut wird. Die Größe des Spielfeldes umfasst 96m x 64m Meter. Die Bauarbeiten beginnen am 25. März und dauern voraussichtlich bis Ende November 2019 an.
 
 
Die Baustelle für den Bau des Kunstrasenplatzes wurde bereits eingerichtet. Ab dem 25. März wird mit dem Bodenaushub und dessen Abtransport begonnen. Vier bis fünf Fahrzeuge werden circa drei Wochen für den Abtransport benötigen, der überwiegend über die Alte „Holzhäuser Straße“ erfolgen wird.
 
Um einen reibungslosen Bauablauf zu gewährleisten, sind verschiedene verkehrsrechtliche Anordnungen notwendig. Dies bedeutet, dass es im Bereich des Stadions am Haldenberg zu Einschränkungen für Fußgänger und Autofahrer kommen wird. Eine entsprechende Beschilderung regelt den Verkehr.

Die Erschließung des Uhinger Neubaugebietes Weilenberger Hof III beginnt

Vor knapp drei Jahren hat der Uhinger Gemeinderat den Beschluss gefasst, das Gebiet Weilenberger Hof III zum Bauland umzuwandeln und damit dem steigenden Bedarf an „familienfreundlichen“ Baugrundstücken nachzukommen. Die Erschließung des ersten Bauabschnitts beginnt am 25. März.
 
In einem ersten Schritt wird der Oberboden abgetragen und zur Bodenverbesserung auf Ackerflächen in Sparwiesen aufgebracht. Die Zufahrt erfolgt über die Stauferlandstraße über den Kreisverkehr Richtung Sparwiesen. Die Abfahrt wird über das Schloss Filseck und den bestehenden Feldweg vorgenommen. Damit werden die Anwohner der Stauferlandstraße entlastet.
 
In einem zweiten Schritt beginnen die Baumaßnahmen bezüglich Kanalisation, Wasserleitungen und Straßen. Diese beginnen am 15. April 2019. Der Baustellenverkehr wird ausschließlich über die Stauferlandstraße zum Kreisverkehr Weilenberger Hof geführt und fährt überwiegend in Richtung Sparwiesen ab.
Die Erschließung des ersten Bauabschnittes soll im Oktober abgeschlossen sein.
 
„Ich wünsche mir, dass Uhingen sich weiter gut entwickelt. Mit dem Baugebiet Weilenberger Hof III haben Stadtverwaltung und Gemeinderat bestmögliche Rahmenbedingungen geschaffen“ sagt Bürgermeister Wittlinger.
 
Mitte dieses Jahres wird mit dem Abverkauf der ersten Bauplätze begonnen. Grundsätzlich wird es in den nächsten Jahren zwei Bauabschnitte geben. Kaufinteressenten werden über die lokalen Medien und die Homepage der Stadt Uhingen informiert, ab wann die Bewerbungen für ein Baugrundstück eingereicht werden können. In diesem Zusammenhang werden weitere Informationen zu den Grundstücken kommuniziert.

Rohbaufest für neuen Kindergarten in der Panoramastraße

Der städtische Kindergarten in der Panoramastraße wurde Mitte der 80iger Jahre in Fertigbauweise erstellt. Aufgrund des baulichen Zustands und der Tatsache, dass eingruppige Kindergärten den heutigen Betreuungsbedarf kaum noch decken können, kam 2016 ein neues Planungskonzept auf die Agenda des Uhinger Gemeinderats. Der Abriss und Neubau an gleicher Stelle wurde 2017 beschlossen. Am Freitag findet das Rohbaufest statt.
 
Die Bedarfsplanung 2016/2017 im Bereich der Kindergärten hat ein klares Ergebnis ergeben. Die in die Jahre gekommene Einrichtung in der Panoramastraße kann aufgrund der hohen Nachfrage an Kindergarten- und Krippenplätzen nicht aufgelöst oder an einem anderen städtischen Kindergarten angegliedert werden. Stand heute sind die Plätze des neuen Kindergartens, der im September eröffnet wird, bereits weitestgehend belegt. „Es gibt keinen Bereich der Stadtverwaltung Uhingen, der sich in den vergangenen 10 Jahren stärker entwickelt hat als der der Kindergärten. Wir decken mit dem Neubau den Bedarf ab und sind damit für die nächsten Jahre sehr gut aufgestellt. Erfreulich ist zudem, dass die Geburtenrate wieder steigt“, erklärt Bürgermeister Matthias Wittlinger.
Mit einem Investitionsvolumen von knapp 2,5 Millionen Euro entsteht auf dem ehemaligen Areal des früher eingruppigen Kindergartens ein Haus für drei Gruppen. Das zweigeschossige barrierefreie Gebäude bietet Raum für zwei altersgemischte Ganztagesgruppen für Kinder von zwei bis sechs Jahre und eine Kinderkrippe. Umgeben ist das neue Gebäude von einem großzügigen Außenbereich mit einer Fläche von insgesamt 1700 Quadratmetern.

Neues Löschfahrzeug für die Uhinger Feuerwehr

Die Mannschaft der Uhinger Feuerwehr feiert am kommenden Samstag die Übergabe des neuen Löschfahrzeuges. Nach über 32 Jahren hat das alte Einsatzfahrzeug ausgedient und macht dem neuen Gefährt mit modernsten Sicherheitsstandards und zeitgemäßer Technik Platz.
 
Das Investitionsvolumen betrug insgesamt 385.260 Euro, wobei die Stadt einen einem Landezuschuss von rund 90.000 Euro erhalten hat. „Für die Uhinger Feuerwehr ist dies eine wichtige Investition. In Notsituationen muss sich die Feuerwehrmannschaft hundertprozentig auf das Material verlassen können. Die Uhinger Feuerwehr steht für große Zuverlässigkeit und hohe Ausbildungsstandards. Mit dem neuen Fahrzeug können wir unseren Qualitätsanspruch halten“, erklärt Bürgermeister Wittlinger.
Neun Personen finden in dem Einsatzfahrzeug Platz, das mit einem 2.400 Liter Tank und zwei verschiedenen Schaummitteltanks ausgestattet ist. Eine weitere Neuheit stellen die Airbags für die Einsatzmannschaft dar.
Bei einem feierlichen Festakt wird das Löschfahrzeug am kommenden Samstag in die Hände der Uhinger Feuerwehr übergeben.

Allgemeine Informationen zum Abriss des Schornsteins am 12.März 2019 auf dem ehemaligen Spinnwebereigelände in Uhingen

Die Industrialisierung in Uhingen –geschichtlicher Kontext zur Gründung der Spinnweberei Uhingen
 
Seit 1332 gehörte die Gemeinde Uhingen zur Herrschaft Württemberg. Die Ortsherren richteten in Uhingen an der Furt über die Fils eine Zollstation ein. Sieben große Bauernhöfe, drei Mühlen am Mühlkanal und zwei Schildwirtschaften gab es im Ort, daneben etliche kleine Seldnerhäuschen.
Dieser bescheidene Wohlstand wurde von den Kriegen, Seuchen, Hungersnöten und verheerenden Hochwassern des 17. und 18. Jahrhunderts zunichte gemacht.
Zahlreiche Verbesserungen des Flussbetts der Fils wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts durchgeführt. Dies und der Anschluss an die Eisenbahn 1847 führten dazu, dass sich 1869 mit der „Bleicherei, Färberei und Appreturanstalt Stuttgart“ der erste Industriebetrieb an der Fils in Uhingen niederließ und kräftig expandieren konnte. Die Spinnweberei Rothschild war seit 1894 ein weiterer großer Arbeitgeber. Die Firma Allgaier kam 1918 nach Uhingen. Textilindustrie und Metallindustrie boten zahlreiche Arbeitsplätze. Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs nahmen die weite Streuung der Gewerbe, die wirtschaftliche Kraft des Raumes und die Bevölkerung stark zu.
 
 
Geschichte der Spinnweberei Uhingen
 
1894 wurde mit dem Bau der „Mechanischen Weberei Rothschild“ in der Nähe des Bahnhofs begonnen. Gründer waren Moritz Rothschild und sein Sohn Harry aus Nordstetten bei Horb. Schnell wuchs das Unternehmen auf bis zu 400 Beschäftigte. Diese produzierten an den Webstühlen Schuhfutter, Körper- und Fischgratgewebe. 1926 übernahm Dr. Harry Rothschild die Leitung des Betriebs. Da die Familie Rothschild jüdischen Glaubens war, wurde sie gezwungen, ihr Unternehmen 1936 unter Wert an die Firma Walter Otto zu verkaufen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das weitgehend leergeräumte Werk von einem Teil des alten Mitarbeiterstamms wieder mit Maschinen bestückt; die Produktion lief erneut an. 1950 konnte die Weberei an die ehemaligen Besitzer zurückgegeben werden. Dabei wurde eine neue Betriebsgesellschaft gegründet, die „Spinnweberei Uhingen GmbH“. Um dem globalen Konkurrenzdruck zu entgehen, wich die Firma zusehends auf die Produktion von Spezialgeweben aus Baumwolle oder Mischgewebe aus. Im Jahr 2014 wurde die Spinnweberei Uhingen von der Karlsruher ETTLIN AG übernommen. Noch bis 2017 produzierte das Unternehmen seine präzisen Trägergewebe auf technisch hochspezialisierten Luftdüsen-Webmaschinen und musste dann den Betrieb einstellen.

Stadt Uhingen stellt ab 2020 auf Ökostrom um

Die Stromlieferverträge für den kommunalen Strombedarf der Stadt Uhingen werden für den Zeitraum 2020 bis 2022 neu ausgeschrieben. Eine entsprechende Vorlage wurde im Uhinger Gemeinderat am vergangenen Freitag diskutiert. Die Verwaltung hat verschiedene Möglichkeiten vorgestellt.
 
Das Gesamtvolumen der Stromkosten in der Kommune beläuft sich jährlich auf 120.000 bis 130.000 Euro. Grundlage jeder Neuausschreibung ist die Definition der Parameter. Der Gemeinderat hatte darüber zu entscheiden, ob der zu liefernde Strom ganz oder teilweise aus Normalstrom, aus Ökostrom ohne Neuanlagenquote oder Ökostrom mit Neuanlagenquote bestehen soll.
Bei Ökostrom mit Neuanlagenquote legt die gesetzliche Vorgabe fest, dass mindestens 33% des gelieferten Stroms aus Neuanlagen stammen muss, die nicht älter als sechs Jahre sind. Weitere 33% müssen aus Bestandsanlagen stammen, die 12 Jahre Betriebsdauer nicht überschritten haben. Der Rest des Stromvolumens besteht aus Ökostrom ohne Definition des Alters der Anlagen.
Der einstimmige Beschluss des Uhinger Gemeinderates fiel auf die Variante „Ökostrom mit Neuanlagenquote“. Diese Entscheidung wird bei der Stadtkämmerei mit jährlich rund 2.700 Euro Mehrausgaben zu Buche schlagen. „Der Aspekt der Nachhaltigkeit muss uns als Stadt etwas wert sein. Ich bin für den einstimmigen Beschluss des Uhinger Gemeinderats sehr dankbar, da wir schon heute die Weichen für die Zukunft stellen“, betont Bürgermeister Wittlinger.

Tag der offenen Tür der Grundschule im Nassachtal am 9.Februar - Schulentwicklungskonzept zur Ganztagesschule wird vorgestellt

Die Grundschule im Nassachtal veranstaltet am kommenden Samstag, von 10 bis 12 Uhr einen Tag der offenen Tür, um interessierten Eltern und deren Kindern detaillierte Einblicke in das Schulhaus und den Schulalltag zu geben. Besonders die neue Schulentwicklung steht dabei im Vordergrund. Vergangenes Jahr hatte die Stadt Uhingen eine groß angelegte Befragung zum Thema Kinderbetreuung durchgeführt, um den Betreuungsbedarf der Eltern zu erfahren. Die Ergebnisse waren Anlass, das Schulkonzept der Grundschule zu überarbeiten und für die Zukunft fit zu machen. An der Nassachtal Grundschule wird zum nächsten Schuljahr 2019/20 der Ganztagesschulbetrieb eingeführt. Dies bedeutet konkret, dass an drei von fünf Wochentagen der Unterricht verpflichtend auf sieben Stunden erweitert wird. In der vorläufigen Planung ist angedacht, dass dies von Dienstag bis Donnerstag im Zeitraum von 8.05 Uhr bis 15.05 Uhr stattfinden wird. An diesen Tagen können die Kinder in der Mittagspause eine warme Mahlzeit in der schuleigenen Mensa zu sich nehmen. Die drei Nachmittage setzen sich aus Lernzeit und Ateliers zusammen. Unter Ateliers versteht man das ergänzende Angebot der Lehrer und Kooperationspartner, wie zum Beispiel das Harmonika-Orchester Uhingen und das Jugendbegleiterprogramm. Die Schülerinnen und Schüler der Ganztagesschule können attraktive Angebote in verschiedenen Bereichen in Anspruch nehmen.Zusätzlich hat die Stadt Uhingen eine kommunale Betreuung (Kernzeitbetreuung) vor und nach der Schule, so dass die Schülerinnen und Schüler montags und freitags von 7 bis 13 Uhr und von Dienstag bis Donnerstag von 7 bis 15.30 Uhr betreut sind.„Wir wollen eine Schule sein, in der sich alle wohlfühlen können“, steht im Schulleitbild geschrieben. Aus diesem Grund geben sich Schulleitung und Kollegium große Mühe, um den zukünftigen Schülern und interessierten Angehörigen das Schulhaus zu zeigen und Informationen zum Schulleben zu geben. Auch zum neuen Ganztageskonzept werden Informationsstellen eingerichtet. Wem das nicht ausreicht, der kann sich vor der Anmeldung des eigenen Kindes zum Ganztageskonzept noch einmal ausführlich informieren. Schulleiterin Elke Schweizer und Bürgermeister Matthias Wittlinger bieten am Mittwoch, 27. Februar um 19.00 Uhr einen Informationsabend in der Grundschule an, bei dem auch Fragen gestellt werden können.

Vogelschutz an Uhinger Bushaltestelle

Uhingen. Auf Anregung der Lokalen Agenda 21 wurde zum Schutz der Vögel an einer verglasten Bushaltestelle eine Spezialfolie angebracht.
Ein Schwerpunktthema des Arbeitskreises „Umwelt, Energie und Verkehr“ der Lokalen Agenda 21 ist seit mehr als zwei Jahren der Vogelschutz. Neben ganz praktischen Maßnahmen, wie dem Bau von Nistkästen aus Holz zusammen mit Kindern, hat man sich zunächst mit den Buswartehäuschen der Stadt Uhingen befasst. „Unzählige Vögel sterben in Deutschland jährlich infolge von Kollisionen mit Glasscheiben. Glas ist durchsichtig und wird von Vögeln nicht als Hindernis wahrgenommen“, weiß der Biologe Dr. Dirk Lederbogen, der Mitglied im Arbeitskreis ist. Zusätzlich reflektiert Glas die Umgebung und spiegelt die Landschaft. Aber nicht nur Glasfassaden und Fenster von Wohnhäusern sind eine Gefahr, auch an Lärmschutzwänden, Wartehäuschen, Verbindungsgängen oder überdachten Fahrradständern sind Glasscheiben Ursache für den Tod zahlreicher Vögel. Schwarze Vogelsilhouetten haben keine abschreckende Wirkung, haben die Arbeitskreis-Mitglieder festgestellt. Spezielle Vogelschutzfolien sind dagegen eine sinnvolle Maßnahme für den Vogelschutz. In einem Schreiben hat der Arbeitskreis die Verwaltung auf das Problem aufmerksam gemacht und vorgeschlagen, bei Neueinrichtungen darauf zu achten, dass entsprechend beklebte Glasscheiben zum Einsatz kommen. Außerdem haben die Mitglieder zehn Buswartehäuschen mit besonderer Gefahr für Vogelschlag in der Stadt und in den Teilorten für eine prioritäre Nachrüstung ausgewählt. Unterstützung fand der Vorschlag der Lokalen Agenda 21 im Uhinger Gemeinderat und der Verwaltung, so dass jetzt das erste Wartehäuschen mit Spezialfolie beklebt werden konnte. Die Maßnahme kostete knapp 2000 Euro. Neue Bushaltestellen, die beispielsweise im Rahmen des Neubaugebietes Weilenberger Hof entstehen, werden schon im Vorfeld „vogelschützend“ geplant und umgesetzt.

Abriss der alten Spinnweberei eröffnet neue Perspektiven

Im April des vergangenen Jahres wurde der Betrieb der Spinnweberei Uhingen (SWU) nach über hundertjähriger Produktionszeit eingestellt. Die Stadt Uhingen erwarb das 1,2 ha große Areal im Herzen der Stadt für 2,3 Mio. Euro. Der Abriss hat nun begonnen.
 
Wie so oft, gibt es zwei Seiten der Medaille. Die Insolvenz des Traditionsunternehmens war ein herber Schlag, da viele Menschen ihren Arbeitsplatz verloren haben. Andererseits eröffnen sich nach dem Kaufbeschluss des Gemeinderats der Stadt Uhingen neue städtebauliche Perspektiven auf dem Areal der ehemaligen Spinnweberei. „Es kommt nicht oft vor, dass Flächen in dieser Größenordnung und im Zentrum unserer Stadt frei werden und einer neuen Nutzung und Funktion zugeführt werden können. Für uns als Verwaltung ist es eine Chance nun gemeinsam mit dem Gemeinderat einen Flächennutzungsplan ausarbeiten zu können, der sich an den Bedarfen der Bürger orientiert und die Lebensqualität in unserer Stadt noch besser macht“, betont Bürgermeister Matthias Wittlinger. Bleibt zu hoffen, dass auch neue Arbeitsplätze durch die Umwandlung des Areals entstehen werden. Auch dies ist ein Ansinnen der Verwaltung.
 
Im vergangenen Jahr beschloss das Gremium den Abriss des gesamten Areals. Die Kosten dafür liegen bei rund 456.000 Euro. Hinzu kommen Honorare für ein Gutachten über die Altlastenerkundung sowie für die beauftragten Architekten und Geologen. Dies ergibt eine Gesamtsumme für den Abriss von rund 591.000 Euro.
 
Keines der zahlreichen Produktions- und Lagergebäude steht auf der Liste des Denkmalschutzes, so dass neuer Freiraum in der Ortsmitte entstehen wird, der städtebaulich, infrastrukturell und bürgerorientiert mit neuem Leben gefüllt werden kann. Erfreulich für die Verwaltung und den Gemeinderat ist die Tatsache, dass sich dieses Projekt im Nahbereich des „Sanierungsgebiets Oberdorf“ befindet. Die günstige Lage ermöglicht, dass unter Umständen weitere Fördergelder akquiriert werden können. Durch den neu geschaffenen Steg über die Fils (zwischen der Moltkestraße und der Wilhelmstraße) für Fußgänger und Radfahrer besteht auch eine direkte Verbindung zwischen dem Oberdorf und dem Stadtzentrum. Dies bedeutet, dass bei der anstehenden Neukonzeption auf dem Areal der Spinnweberei wichtige Anknüpfpunkte zu und auch Synergien mit dem jetzigen Bereich Oberdorf entstehen werden.
Die Aufstellung des neuen Nutzungskonzeptes für das Areal der ehemaligen Spinnweberei wird dieses Jahr in Angriff genommen. „Wir haben viele wichtige Themen auf der Agenda. Der soziale Wohnungsbau, die Weiterentwicklung der Sportstätten und Steigerung der Attraktivität für den Einzelhandel könnten hier zum Zuge kommen. Die Inhalte zum Konzept werden wir nun Schritt für Schritt erarbeiten“, erklärt Bürgermeister Matthias Wittlinger. Kontinuierliche Bürgerinformationen und Maßnahmen zu einer Bürgerbeteiligung sind dafür vorgesehen.

Neue Flotte für Uhinger Sozialstation


14 neue Autos stehen dem Personal der Uhinger Sozialstation für die Betreuung und Pflege hilfsbedürftiger Menschen zur Verfügung
 
Regelmäßig werden alle vier bis fünf Jahre die Einsatzfahrzeuge der Uhinger Sozialstation teilweise oder komplett ausgetauscht. Nach durchschnittlich 8.000 bis 12.000 gefahrenen Kilometern pro Jahr ist die Weiternutzung für die Sozialstation wirtschaftlich nicht mehr rentabel. 14 Fahrzeuge wurden deshalb Anfang des Jahres ersetzt.
Die Sozialstation ließ erstmals prüfen, ob in der neuen elektrobetriebene Autos eingesetzt werden können. Jedoch gestalten sich die Kosten für diese umweltfreundliche Lösung derzeit noch zu hoch. Problematisch sind nicht nur die im direkten Vergleich höheren Preise für die anzuschaffenden Autos, sondern vor allem der defizitäre Zustand der dafür erforderlichen Infrastruktur zum Betanken der Elektrofahrzeuge und der bislang nicht ausreichende Netzausbau für die Tankstellen. „Schade, dass das Gesamtpaket derzeit nicht realisiert werden kann. Ich hoffe jedoch, dass wir dies beim nächsten Flottentausch umsetzen können“, äußert sich Bürgermeister Wittlinger vorsichtig zuversichtlich.

BM Wittlinger: „Mit Unterstützung des Ehrenamts konnte viel Positives erreicht werden“Integrationsarbeit bei der Stadt Uhingen läuft erfolgreich

Im Rahmen der Flüchtlingswelle im Jahr 2015 wurden der Stadt Uhingen 235 Geflüchtete in Obhut gegeben, die auf vier Gemeinschaftsunterkünfte aufgeteilt wurden. Die Integrationsarbeit des Landratsamts, der Verwaltung und vor allem zahlreicher ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer ist bis heute erfolgreich.
 
Einstimmig beschloss der Uhinger Gemeinderat Ende 2015, dem Landkreis vier Standorte für die Gemeinschaftsunterkünfte zur Verfügung zu stellen, die Obdach für insgesamt 235 Personen, vornehmlich Familien, bieten sollten. Im Hauptort Uhingen waren dies das ehemalige Naturfreundehaus im Sudetenweg, ein Gebäude in der Römerstraße sowie eine Gemeinschaftsunterkunft in der Eisenbahnstraße, die dort neu in nachhaltiger Holzbauweise entstanden ist. Im Teilort Nassachmühle fanden rund 50 Personen nach der Flucht in einem weiteren Gebäude ein erstes Zuhause.
 
„Die Resonanz in der Bevölkerung und das Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer waren großartig und stellen bis heute eine enorme Unterstützung bei der Integrationsarbeit dar“, erklärt Bürgermeister Matthias Wittlinger. Unter dem Dach von „RefugiU – Begleiterkreis für Flüchtlinge“ wurden Strukturen für die Betreuung der Geflüchteten, wie zum Beispiel die ehrenamtliche Sprachförderung, die Begleitung in Gesundheitsfragen oder Angebote im Bereich Kreativität und Sport geschaffen, die bis heute erfolgreich funktionieren. Sie helfen den Geflüchteten am Ort Fuß zu fassen und sich in die Gesellschaft zu integrieren. Mit Unterstützung der evangelischen und katholischen Kirche wurden in Uhingen und in Nassachmühle mit „Unser Café“ Treffpunkte zum gegenseitigen Austausch geschaffen. „RefugiU“, der Begleiterkreis für Flüchtlinge läuft unter der Regie von Martina Bartos, die bei der Stadtverwaltung Uhingen beschäftigt ist. Bei ihr im Rathaus Uhingen laufen die Fäden zusammen und die Arbeit wird von ihr organisiert und koordiniert.
Heute bestehen noch zwei der ehemals vier Unterkunftsstandorte. Das Haus in Nassachmühle wurde vereinbarungsgemäß nach 24 Monaten geschlossen und auch das Naturfreundehaus konnte aufgrund rückläufiger Flüchtlingszahlen aufgegeben werden. Derzeit leben rund 75 Personen in Gemeinschaftsunterkünften. Rund 130 Personen leben in Anschlussunterbringung. Neben den Integrationsmanagern des Landkreises kümmert sich die Gruppe „Anschlussunterbringung“ ehrenamtlich und hält den Kontakt zu den Geflüchteten aufrecht. Beeindruckend ist, dass für jede dieser 130 Personen eine ehrenamtliche Bezugsperson zur Verfügung steht, wenn dies gewünscht wird. Das Netzwerk „RefugiU-Begleiterkreis für Flüchtlinge“ kann bei Bedarf auf rund 60 ehrenamtliche Mitwirkende zurückgreifen. Ständig aktiv sind nach wie vor rund 25 Personen, z. B. in der ehrenamtlichen Sprachförderung oder in der Organisation von „Unser Café“ in Uhingen. Auch Hilfestellung bei der Jobsuche in Bewerbertrainings oder für das Schreiben von Bewerbungen ist möglich. Die Zusammenarbeit mit den Sozialbetreuern, Integrationsmanagern und Heimleitern des Landkreises läuft nach Aussage des Ordnungsamtsleiters der Stadt Uhingen, Michael Eberhard, sehr gut. Ein Plus ist auch, dass die Büros für die Integrationsmanager des Unteren Filstals in der Gemeinschaftsunterkunft in der Römerstraße untergebracht sind, so dass durch kurze Wege schnell agiert und geholfen werden kann.
Bürgermeister Matthias Wittlinger zeigt sich über die Entwicklung der Integration überaus zufrieden und freut sich nach wie vor über jede helfende Hand. „Wir haben in Uhingen trotz anfänglichen Widerstands aus begrenzten Teilen der Bevölkerung gezeigt und bewiesen, dass durch Fleiß und Menschenliebe viel Positives geschaffen werden kann“, so der Rathauschef.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Nicole Schmid
Pressesprecherin

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