Katastrophenvorsorge

Was tun im Falle einer Katastrophe?

Wenn es zu einem Unfall oder einer Katastrophe kommt, benötigen Rettungskräfte Zeit, um den Einsatzort zu erreichen und Hilfe leisten zu können. Bei Unfall oder Feuer sind dies meist nur wenige Minuten, bei einer Katastrophe kann es wesentlich länger dauern, bis Rettungskräfte eintreffen.
Zu möglichen Notsituationen gehören Unfälle und Brände ebenso, wie die Beeinträchtigung der Versorgung oder die Vorbereitung auf besondere Risiken. Diese könnten bei schweren Unwettern, Schneekatastrophen oder großflächigen Überschwemmungen ebenso auftreten wie bei der Freisetzung chemischer (C), biologischer (B) oder radiologischer (R) bzw. nuklearer (N) Gefahrstoffe (CBRN-Gefährdung). Bei solchen Ereignissen ist es wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger sich erst einmal selbst helfen können, bis die organisierte Hilfe eintrifft. Der Ratgeber bietet Informationen und Verhaltenshinweise zu den verschiedensten Notsituationen.

Einige der Themen sind:
• Persönliche Notfallvorsorge
• Notruf
• Bauliche Sicherheit
• Unwetter
• Feuer
• Hochwasser und
• CBRN-Gefahrstoffe

Was zur Vorbereitung auf eine solche Notsituation wichtig ist, darüber gibt der Ratgeber „Katastrophen-Alarm“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Auskunft.
Der Ratgeber liegt im Rathaus beim Ordnungsamt zur Mitnahme aus und kann auch über das Internet unter der Adresse (in verschiedenen Sprachen)
Ratgeber Notfallvorsorge 
heruntergeladen werden. Auf 65 Seiten werden in übersichtlicher und sehr anschaulicher Form Hinweise und Informationen zur eigenen Notfallvorsorge aufbereitet und präsentiert.

Mit einer persönlichen Checkliste, die dem Ratgeber beiliegt oder unter der Adresse:
Meine persönliche Checkliste 
heruntergeladen werden kann, ist es sehr einfach möglich den Stand der eigenen Notfallvorsorge zu prüfen.

Eine verheerende Hochwasserkatastrophe hat im Frühsommer 2013 nach wochenlangem Regen ganze Landstriche in Süd-, Ost- und Norddeutschland heimgesucht.
Ortschaften verschwanden bis zu den Dächern der Häuser in den Fluten, zehntausende Einsatzkräfte und Freiwillige kämpften mit Sandsäcken gegen das Wasser. Dörfer und Stadtteile mussten evakuiert werden und die Bürger konnten nur das Nötigste mitnehmen.

Katastrophen gehören zum Leben. Fast täglich können wir über Katastrophen und größere Schadensereignisse in den vielfältigen Medien lesen und nehmen die Bilder von Zerstörung und Leid wahr. Dabei gibt es nicht nur die großen Katastrophen, die ganze Landstriche für lange Zeit betreffen. Ein örtlicher Starkregen, ein schwerer Sturm, in der Folge ein Stromausfall oder ein Hausbrand können für jedes Individuum, jede Familie eine ganz persönliche Katastrophe auslösen, die es zu bewältigen gilt. Nehmen Sie sich die Zeit über Ihre persönliche Notfallplanung nachzudenken. Diese Broschüre soll Ihnen helfen, Ihren persönlichen Notfallplan zu entwickeln.

Deutschland ist gut vorbereitet ...
In Deutschland gibt es viele Einrichtungen, die bereit stehen, um Gefahren zu bannen. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste sind zur alltäglichen Hilfe da. Die Katastrophenschutzorganisationen und das Technische Hilfswerk stehen bei großflächigen Krisen und Katastrophen helfend zur Verfügung. Ergänzt werden sie im Notfall durch weitere Hilfskräfte, so z. B. von der Bundespolizei oder der Bundeswehr.
... wenn jeder vorbereitet ist.
So sind wir in Deutschland grundsätzlich gut vorbereitet auf den Umgang mit Katastrophen. Aber auch die beste Hilfe ist nicht immer sofort zur Stelle. Bei einer großflächigen und sehr schweren Katastrophe können die Rettungskräfte nicht überall sein. Wenn Sie sich und Ihren Nachbarn selbst helfen können, sind Sie klar im Vorteil. Es kommt dann auf jeden Einzelnen an.
Sind Sie vorbereitet?
Können Sie sich und anderen helfen?
Wissen Sie, was zu tun ist?

Richtiges Handeln